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Maik Hauke gewinnt 13. Dart Stadtmeisterschaft in Sayda 2020

Bevor das öffentliche Leben im März 2020 nach und nach eingestampft wurde, fand in der Sport- und Begegnungsstätte Sayda noch die 13. Stadtmeisterschaft im elektronischen Dartspiel statt.

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Bereits am Samstagvormittag hatten die Organisatoren, der Dynamo Fanclub Sayda und der SSV 1863 Sayda e.V., zum Jugend-Dartturnier geladen. In diesem Jahr konnte man einen Teilnehmerrekord verzeichnen. So unterteilte man das Starterfeld in 6-10 Jahre und 11-16 Jahre. Die Jüngsten versuchten sich in verschiedenen Spielformen an das Dartspiel zu gewöhnen. Mit Spielen wie: „Triple oder Double werfen“ oder „bis 500 Punkte“ spielten insgesamt 8 Kinder auf zwei Scheiben um die Kinderkrone. Marvin Nebel konnte sich im Jahr 2020 mit Vorsprung den Titel sichern. Nayla Wanke auf Rang 2 und Anton Hauke auf Platz 3 bildeten das Treppchen.
In der Jugendgruppe wurde dann schon das bekannte „301-Abwärts-Dart“ gespielt. In einer Gruppenphase mit zwei Runden trat jeder gegen jeden an. Sehr ausgeglichen gestaltete sich die Tabelle während des Turniers. Jonas Klemm kam auf Rang 3 ins Ziel, knapp geschlagen von Julian Nebel und ebenfalls nur einen Siegpunkt voraus konnte Yannik Seliger den Titel 2020 für sich beanspruchen. „Dass diese zwei Stunden Dart spielen für mehrere Wochen die wahrscheinlich vorerst letzte gemeinschaftliche Aktivität der Jugendlichen sein sollte, konnte niemand ahnen, aber ich denke die Mädchen und Jungs hatten richtig Spaß und kommen im Jahr 2021 auch wieder“, fasste der Turniermitorganisator Marco Leichsenring nach dem Event zusammen.

Viel Luft blieb für ihn und seine Mitorganisatoren des Dynamo Fanclubs Sayda nicht. Bereits 17.00 Uhr hatte man 28 Teilnehmer zum Erwachsenenturnier geladen. Da auf Grund von Krankheiten drei Spieler am Vormittag noch abgesprungen waren, musste man sich ganz schön „drehen“ um das Turnier mit Nachrückern doch wieder als „ausgebucht“ zu bezeichnen.
So ging es nach einer Turniereröffnung in den für viele Dauerteilnehmer schon gewohnten Ablauf. Vier Gruppen an vier Scheiben mit je sieben Startern. Hier galt es im Duell jeder gegen jeden nicht als Letzter in der Vorrundengruppe anzukommen, denn dieser 7. Platz bedeutete zwar nicht das Ende der Teilnahme, aber der große Sieg konnte damit nicht mehr gelingen. Danach ging es über eine Zwischenrunde, die man für einige auch Hoffnungsrunde nennen kann, in die Achtelfinals. Alle die ihre entscheidenden Spiele verloren, machten aber in einem Platzierungsspielsystem bis zum Ausspielen eines jeden Platzes weiter.    

Im Duell „Best of Three“ brauchte fortan jeder Spieler zwei Siege um in die nächste Runde einzuziehen. Ähnlich wie bei Olympia oder anderen Sportarten die aktuell unter dem Coronavirus leidend pausieren müssen, hieß es nun: Verlieren verboten! Bis ins Viertelfinale schafften es folgende acht Spieler: Jan Kleinwächter spielte gegen Lucas Richter. Diese Partie war mit 2:0 für Lucas zwar vom Ergebnis deutlich aber in den „Sets“ sehr eng. Sebastian Haas, ein Neueinsteiger bei den Stadtmeisterschaften, war schon förmlich durch die Vorrunde geflogen und gewann sein Viertelfinale 2:1 gegen den besten Friedebacher-Darter an diesem Tag, Daniel Müller. Lukas Porstmann unterlag in seinem Spiel nur ganz knapp 1:2 gegen den Rekordturniersieger des Saydaer Turniers, Mario Hanke. Im vierten Viertelfinale traf der Stadtmeister von 2019, Peter Christopher auf einen der Favoriten: Maik Hauke. Maik ging 1:0 in Führung, musste dem Titelverteidiger dann das zweite Spiel zum 1:1 überlassen und hatte etwas Glück das Peter im dritten Durchgang nicht „ausmachte“. So schlug seine Stunde und Maik stand im Halbfinale.

Die Halbfinalauslosung brachte dann das Duell Maik Hauke gegen Lucas Richter. Beide standen schon mindestens dreimal in einem Halbfinale und wussten wie man sich verhalten sollte. Die Finger schwitzen, einige andere Spieler schauen zu und das Feld mit der Tripple wird optisch nicht gerade größer. Maik setzte sich gegen Lucas am Ende verdient mit 2:0 durch und zog zum vierten Mal ins Finale der Stadtmeisterschaft ein.
Das zweite Halbfinale brachte die Partie „Jungspund“ Sebastian Haas gegen Rekordsieger Mario Hanke. An diesem Tag siegte mal nicht die Erfahrung und die Coolness vom „Henker“ des Saydaer Dartsports, sondern die jugendliche Leichtigkeit konnte als 2:0-Sieger von der Scheibe gehen. „Der Junge hat seine Sache richtig gut gemacht. Er ist heute gegen mich verdient ins Finale eingezogen“, berichtete der 6-fache Turniersieger kurz nach dem Match.

Nachdem alle Platzierungsspiele im Obergeschoß der SBS Sayda ausgetragen waren, traf man sich wie jedes Jahr zum Finale. Hier schauen alle den beiden Tagesbesten zu und verwandeln den Raum in eine absolute Stille. Der „Neuling“ Sebastian Haas legte los wie die Feuerwehr und konnte unter Applaus das erste Spiel gewinnen. Maik Hauke steigerte sich aber im Laufe des Spiels und glich mit etwas zittriger Hand zum 1:1 aus. Die über 30 Personen im Raum sahen im Finale eine gutklassige Partie und die beiden besten Darter des Abends. Hohe Würfe auf Dribble-Felder gab es zu sehen. Am Ende konnte sich der 34-jährige Maik Hauke durchsetzen.

Mit 2:1 holte er sich seinen zweiten Stadtmeistertitel seiner Laufbahn. „Es hat mir wieder richtig viel Spaß gemacht. Ich denke in diesem Jahr hat sich mein Trainingsfleiß ausbezahlt“, fasste Maik das Turnier kurz zusammen.

Gegen 22:30 Uhr führten die Organisatoren die Siegerehrung durch. Das Turnier um den Wanderpokal des Bürgermeisters Volker Krönert, der das Turnier seit dem ersten Jahr privat unterstützt, wurde mit einer zünftigen Auswertung und dem ein oder anderen Spiel an den Scheiben dann gegen Mitternacht abgerundet.

Stimme zum Turnier von Marco Leichsenring: „Wir ziehen nach der 13. Auflage ein positives Fazit. Leider sind die Plätze im Turnier auf Grund des Raumes auf 28 Spieler beschränkt und die Anzahl an Dartspielern, die jedes Jahr schon zeitig zusagen, machen uns Mut das Turnier weiter durchzuführen. Mit zwei Damen hatten wir auch wieder weibliche Teilnehmer am Start, die dem ein oder anderen Mann im Duell an der Dartscheibe durchaus die Stirn boten! Wir bedanken uns bei allen die geholfen haben kurz vor der richtigen Coronakrise nochmal eine gemeinschaftliche Veranstaltung abzuhalten. Auf ein Neues: Game on 2021!“

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WEITERE Bilder auf der website: www.dynamofanclub-sayda.de !
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