Frauenspielberichte der letzten Jahre

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Männer Spielberichte der letzten Jahre

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7. und 8. Saisonspiel am 05.03.2016

* SSV 1863 Sayda - TSV Zschopau III 3:0 (25:23, 25:16, 25:17)
* SSV 1863 Sayda - SG Mauersberg II 2:3 (23:25, 25:22, 25:22, 19:25, 12:15)

Letztes Spiel - Erste Niederlage

Die Saydaer Männer gingen gelöst in den letzten Heimspieltag, stand man doch bereits als Staffelsieger fest. Es fehlten diesmal Kapitän Jörg und Stammspieler Justus. Der Stammzuspieler Heiko fehlte wegen seinem Hausausbau sowieso, kam aber zu den letzten zwei Sätzen dazu.

Trotzdem wollte man natürlich die Heimspiele gewinnen. Doch der Beginn war eine Katastrophe. Es lief so gut wie nichts zusammen. Zschopau führte schnell 12 : 6. Die Auszeit von Sayda brachte nichts: 17 : 12 für Zschopau. Doch dann besann sich Sayda. Gegen die Jugendmannschaft von Zschopau, die bis dahin noch keinen Satz gewonnen hatte, wollte man doch nicht so eingehen. Punkt für Punkt wurde aufgeholt. Beim 23 : 20 für Zschopau nahm Coach Volkmar die zweite und letzte Auszeit. Markus machte nun sichere Aufgaben, den Rest die Mannschaftsmitglieder. 25 : 23 für Sayda - Punktlandung, etwas Glück für unser Team, Pech für Zschopau. Davon erholten sich die jungen Spieler von Zschopau nicht mehr, die SSV-Männer gewannen die folgenden Sätze sicher.

Gegen Mauersberg wurde ein wesentlich engeres Spiel erwartet. Das wurde es auch. Der Gastgeber begann wie so oft in dieser Saison zunächst verhalten und unsicher im Spielaufbau. Zunächst führte Mauersberg, beim 16 : 16 war Sayda dran. In der Endkampfgestaltung hatte Mauersberg das bessere Ende für sich, Die nächsten beiden Sätze war es anders herum. Sayda gewann beide Sätze im Endspurt. Leider führte das nicht zu mehr Sicherheit. Beide kommenden Sätze gewannen die Männer aus dem oberen Bergland nahe Annaberg.

Fazit:
Der Frust hielt sich beim Staffelsieger in Grenzen. 9 Punkte Vorsprung in der Abschlusstabelle zeugen von einer guten Saison. Coach Volkmar schätzt ein, dass trotz schmalen Spielerkaders ein durchweg gute Saison gespielt wurde. Die Mannschaft wirkte geschlossen, auf Grund ihrer Erfahrung steckte sie Rückstände gut weg und spielte auch knappe Satzendstände ruhig und erfolgreich aus. Über die kommende Saison werden sich die Spieler in Kürze einigen. Diese Saison mit nur vier Mannschaften machte nicht so richtig glücklich. Einig scheint man sich in der Einschätzung, die Aufstiegsberechtigung nicht wahr zunehmen. Dafür würden noch mindestens zwei Spieler gebraucht, die in etwa das Niveau hätten und relativ oft für die Spiele zur Verfügung ständen. Die Alternative wäre weiterhin die Kreisunion mit den (relativ wenigen) Sonnabendspielen oder eine Etage tiefer in der Breiten- und Freizeitsport-Liga Mittelsachsen. Dann aber immer nur ein Spiel zu den Trainingszeiten. Fakt ist, dass auf Grund der jetzigen Wohnorte zum Training weiterhin wenige dabei sein werden. Letztendlich muss man die Spiele fast ohne gemeinsames Mannschaftstraining absolvieren. Unsere Spieler des erfolgreichen eingesetzten Kaders der Saison wohnen jetzt folgendermaßen: 2x Sayda, 1x Dorfchemnitz, 1x Heidersdorf, 1x Großwaltersdorf, 1x Herzogswalde, 1x Radeburg, 3x Dresden


Für den SSV spielten 2015/16: Lars Kaltofen, Markus Herklotz, Nico Glöckner, Marvin Walther, Frank Schröder, Peter Wolf, Torsten Gläser, Heiko Meyer, Jörg Preißler, Justus Pötzsch,

Bericht: Volkmar Herklotz


* SG Mauersberg II - SSV 1863 Sayda 0:3 (19:25, 21:25, 24:26)

Saydaer Männer sind bereits Staffelsieger

Bisher gab es immer nicht viel mitzunehmen aus der Annaberger Sporthalle "Grenzenlos", wo Mauersberg die Heimspiele austrägt. Diesmal aber gelang ein 3 : 0 Sieg.
Aber bevor er feststand waren doch einige Turbulenzen durchzustehen.
Die Saydaer begannen sehr konzentriert, erspielten sich schnell eine Führung. Über die Stationen 10 : 5 und 14 : 7 wurde dann der Sieben-Punkte-Vorsprung bis zuletzt verteidigt. Genau genommen fast bist zu Letzt. Denn Kapitän Jörg verschlug den Satzball. Aber der gegnerische Aufschlag wurde abgewehrt und der fehlende Punkt noch gemacht.

Wie sooft bei klaren Satzausgängen, auch die Saydaer Männer ließen im folgenden Satz in der Konzentration nach. Vielleicht schauten Sie auch zu oft zum gleichzeitigen Turnier der Frauen in der Landesklasse, wo die Mauersberger Frauen beide Spiele gewannen. Jedenfalls war das Spiel zunächst immer ausgeglichen. Erst beim 17 :14 konnte ein kleiner Vorsprung erkämpft werden der bis zum 25 : 21 reichte, auch wenn Mauersberg sich sehr dagegen stemmte.

Und dann kam der verrückte 3. Satz. Eigentlich wurde der Gegner nicht stärker, sondern unsere Jungs ließen unverständlicherweise nach. Das Saydaer Spiel lebt nun mal in erster Linie vom Angriff. Wenn aber dieSpielzüge unsicher beginnen kann man auch nicht knallhart abschließen. Und die Mauersberger sind seit jeher in der Abwehr gut. Jedenfalls stand es schnell 2 : 6, bei 4 : 11 nahm Coach Volkmar die erste Auszeit. Trotzdem stand es dann 4 : 11, dann war aber Justus mit Aufschlag dran. Den nächsten Ballverlust gab es erst beim Stand von 11 : 18(!). Ein Aufschlag kam wie der Andere, knapp über das Netz mit den nötigen Druck. Was trotzdem zurück kam wurde von Sayda sofort erfolgreich "behandelt". Jetzt glaubte wohl jeder von uns dass man durch ist. Aber Mauersberg kämpfte und stemmte sich gegen die Heimniederlage. Beim 21 : 21 waren sie wieder dran. Sayda schlug zurück und führte nochmal 23 : 21. Dann kam die kämpferische Endphase, bei der Sayda aber zum 26 : 24 abschloss.

SSV an der Außenlinie
Durch die nachfolgende Heimniederlage der Mauersberger gegen Röhrsdorf in einem knappen "Hin- und Herspiel" ist Sayda vorzeitig Staffelsieger.
Die Bergstädter können zum letzten Spiettag in Sayda am 6. März nicht mehr eingeholt werden. Schön zu hören, da auch Kapitän Jörg dort fehlen wird. Was bleibt von diesem Spieltag. Die Saydaer sind stärker geworden. Insbesondere werden auch größere Rückstände weggesteckt und versucht wieder zur (erfolgreichen) Linie zurück zu finden. Wenn das Team zum Satzanfang gut reinfindet und einige Punkte vorn liegt, wird es für jeden Gegner im unserer Spielklasse schwer da mitzuhalten.

SG Mauersberg II. - TSV BW Röhrsdorf II. 2 : 3(22:25, 27:29, 25:21, 25:21, 10:15)

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Lars Kaltofen, Markus Herklotz, Nico Glöckner, Marvin Walther, Justus Pötsch, Frank Schröder

Bericht: Volkmar Herklotz


TSV BW Röhrsdorf II - SSV 1863 Sayda 1:3 (27:29, 19:25, 25:18, 14:25)

Auswärtssieg in Röhrsdorf

In Röhrsdorf starteten die SSV-Männer äußerst unsicher. Lag es an der doch etwas niedrigen Halle oder am fehlenden Stammzuspieler Heiko? Jedenfalls lag man gleich mit 1 : 5 hinten. Man glich zwar zum 5 : 5 aus, aber dann lief man ständig einen Rückstand hinterher. Bei 9 : 16 musste schon die zweite Auszeit genommen werden. Spielführer Jörg forderte mehr Konzentration. Und es wurde besser. Sayda kämpfte sich heran und hatte beim 25 : 24 eigenen Aufschlag Satzball. Da dieser verschlagen wurde wogte das Geschehen hin und her. Beide Mannschaften vergaben mehrere Gelegenheiten den Satz siegreich zu beenden. Bis Sayda dann eine davon zum 29 :27 nutzte. Glück gehört in solchen Situationen auch dazu. Für den 2. Satz nahm man sich vor konzentrierter und einfacher ohne Risiko zu spielen. Bis zum 12 : 12 hielt Röhrsdorf dagegen, dann setzte sich der Tabellenführer ab. Eine kleine Aufgabenserie von Justus verschaffte etwas Luft. Jetzt wurden auch die Größenvorteile im Block sowie Angriff zu Punktgewinnen und bei 25 : 19 zu einen ungefährdeten Satzgewinn umgesetzt.


Warten auf den Aufschlag

Aber die Widerstand von Röhrsdorf war nicht gebrochen. Gemäß dem Motto "Neuer Satz - neue Möglichkeit" begannen die Randchemnitzer wieder mit sicheren Aufgaben und technischer Sicherheit die Saydaer zu beeindrucken. Diese kamen mit 1 :7 wieder in einen schnellen Rückstand und konnten diesen nicht wie ersten Satz erneut aufholen. Röhrsdorf gewann sicher mit 25 : 18.
Wieder war es notwendig das Team in der Pause an die eigenen Stärken zu erinnern.
Gestützt auf eine sichere Annahme ist es das druckvollere Angriffsspiel. Und genau damit führten unsere Männer schnell 6 : 1. Jetzt schien als wollte sich das Team einigen Frust von derr Seele spielen. Die Aufschläge kamen nun sicher und beindruckten den Gegner. Ein erfolgreicher Angriff nach dem Anderen sorgte für ständigen Punktzuwachs. Ein Höhepunkt war der fernsehreife Hinterfeldangriff über die Mitte von Kapitän Jörg. Die Mannschaft hat es drauf, zeigt es nur zu sparsam. Dieser Satz ging jedenfalls mehr als klar zum Endstand von 25 : 14 und damit zum erhofften Sieg.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Lars Kaltofen, Markus Herklotz, Nicole Glöckner, Marvin Walther, Justus Pötsch, Torsten Gläser

Bericht: Volkmar Herklotz


* SSV 1863 Sayda - SG Mauersberg 3:1 (23:25,25:10,25:14,25:20)
* SSV 1863 Sayda - TSV B/W Röhrsdorf II 3:1 (25:17,19:25,25:15,25:23)

Sayda erobert die Tabellenspitze

Zum ersten Heimspiel des SSV stand sogleich ein wahres Spitzenduell der Kreisunion an. Sowohl Mauersberg als auch Sayda waren bisher ungeschlagen, wobei Mauersberg mit einem Spiel mehr auf dem Konto die Tabelle anführte. Es war also klar, dass in beiden Spielen des Tages ein konzentrierter Auftritt der Saydaer Mannschaft von Nöten war, um als Tabellenführer in den Jahreswechsel zu gehen.

auf geht es !
So begann der erste Satz auch vielversprechend. Sayda führte zuweilen mit 6 Punkten (12:6), Mauersberg kam dann aber besser ins Spiel und veringerte den Abstand wieder. Mit neuem Schwung übernahmen die Gäste die Führung und gewannen knapp (23:25). Umso positiver gestaltete sich die Reaktion der Saydaer im zweiten Satz. Früh setzten sich die Gastgeber ab und gewannen, insbesondere durch viel Druck in Form von Angabe-Serien, deutlich (25:10). Auch im dritten Satz konnte ein souveräner Satzgewinn eingefahren werden (25:14). Sayda konnte somit im vierten Satz alles klar machen und tat dies, trotz wieder besser aufspielendem Gegner, auch (25:20).
Nach diesem ersten, überzeugenden Heimauftritt des Tages hatte die Saydaer Mannschaft mit Röhrsdorf noch einen weiteren Gegner, der gern Punkte aus der Bergstadt entführt hätte. Im ersten Satz führte der SSV die gute Leistung aus dem ersten Spiel weitesgehend fort und konnte sich die 1:0 Satzführung sichern (25:17). Anschließend ließ die Anspannung bei den Gastgebern zu wünschen übrig, im zweiten Satz wurden viele Eigenfehler produziert, die zu einem verdienten Satzgewinn der Röhrsdorfer führten (19:25). Wie schon im ersten Spiel zeigte die Saydaer Mannschaft Comeback-Qualitäten nach einer Satzniederlage. Der SSV trat nun deutlich konzentrierter auf und ging wieder mit 2:1 in Führung (25:15). Nur um im vierten Satz wieder nachlässiger zu agieren. Gerade die Schlussphase wurde zu einer heiß umkämpften Partie, bei der die Röhrsdorfer entschlossen dagegen hielten. Nach einer Saydaer Auszeit bei 21:21 bewiesen die Saydaer aber letztendlich deutlicheren Nachdruck am Netz und gewannen auch das zweite Heimspiel 3:1 (25:23).



das Team am Tage
Weiter geht's am 16.01. in Röhrsdorf und direkt in der anschließenden Woche in Mauersberg.

Bis dahin wünscht die Saydaer Volleyball-Abteilung frohe Weihnacht und einen guten Rutsch!
Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Lars Kaltofen, Markus Herklotz, Nico Glöckner, Marvin Walther, Heiko Meyer, Peter Wolf, Torsten Gläser, Frank Schröder

Bericht:Markus Herklotz


* TSV Zschopau III - SSV 1863 Sayda 0:3 (12:25, 19:25, 14:25)

Erneuter Sieg gegen Zschopau III

Am 2. Spieltag mussten die Saydaer SSV-Männer schon wieder gegen Zschopau spielen. Zschopau III ist eine Jugendmannschaft, die logischerweise noch einige Defizite aufweist, aber immer kämpft. Diesmal hatten die Saydaer Männer trotz fehlenden Stammzuspieler sich vorgenommen von Anfang an konzentriert in das Spiel zu gehen. Und das gelang zunächst auch. Über die Stationen 7 : 4, 15 : 8 gelang ein ungefährdeter Sieg. Aber im 2. Satz war wieder der alte Schlendrian da. Man paßte sich der Spielweise des Gegners an, war nicht mehr konsequent im eigenen Aufbauspiel. So wogte das schwache Spiel hin und her. Beim Stand von 17 : 17 zog man jedoch wieder an und gewann noch sicher 25 : 19. Auch im 3. Satz ging es schleppend los. Aber nur am Anfang. Sayda spielte zwingender, die Zschopauer hatten trotz Heimvorteil(aber Ausweichhalle) mit der niedrigen Deckenhöhe zu kämpfen und waren auch indivduell schwächer als die erfahrenen Spieler des Saydaer Teams. Nach einer Stunde ging der dritte Satz mit 25 : 14 zu Ende.

Zum Heimspieltag gegen Mauersberg und Röhrsdorf am 4. Advent wird es dann einen anderen Kampf geben.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Lars Kaltofen, Markus Herklotz, Nico Glöckner, Marvin Walther, Justus Pötsch, Peter Wolf

Bericht: Volkmar Herklotz


 

* TSV Zschopau III - SSV 1863 Sayda 0:3 (14 : 25, 25 : 27, 16 : 25)

Volleyballmänner gewinnen erstes Punktspiel

In dieser Saison besteht die Kreisunion Staffel Chemnitz/Erzgebirge nur aus vier Mannschaften. Zum ersten Spiel mussten die Saydaer nach Zschopau zur dortigen 3. Mannschaft. Im ersten Spiel konnte der Gegner beobachtet werden. So fertigte Blau-Weiß Röhrsdorf II. nach anfänglichen Schwierigkeiten Zschopau dann noch klar mit 3 : 0 (23, 17, 13) ab. Die Zschopauer Mannschaft besteht vollständig aus Jugendspielern. Dieser Anschauungsunterricht führte dazu, dass sich Spielführer Jörg sich gleich freiwillig auf die Auswechselbank setzte, um anderen Spielpraxis zu ermöglichen. Im ersten Satz plätscherte das Spiel bis zum 11 : 11 so dahin. Dann konzentrierte sich Sayda und gewann klar 25 : 14. Diese Klarheit führte wahrscheinlich dazu, dass im zweiten Satz nicht mehr so konsequent gespielt wurde, obwohl man sich das vorher vorgenommen hatten. Die jungen Zschopauer kämpften zu jedem Zeitpunkt um jeden Ball. Über einem 20 : 20 hatte Zschopau sogar Satzball. Diesen wehrte man nach einer genommen Auszeit ab. Der eigene Satzball wurde verschlagen, aber schließlich gewann man noch 27 : 25. Im dritten Satz sollte das nicht wieder passieren. Bei 17 : 11 schien alles klar zu sein. Aber man wurde wieder nachlässig. Die Zuspiele an diesem Tag hatten eine relative große Streuung. Dadurch waren die Angreifer auch verunsichert. Mangelnder Angriffsdruck und eine hohe Fehlerquote waren die Folge. Als Zschopau auf 15 : 18 ran kam, wechselte sich Jörg für Heiko ein. Obwohl Jörg keinen Ball spielen musste, zog Sayda wieder an und gewann noch klar mit 25 : 16. Fazit des Tages: Unsere Mannschaft bestätigte wieder einmal die uns bekannte Erkenntnis, dass sich das Team gegen schwächere Mannschaften schwer tut. Trotzdem reichte es zu einem letztendlich klaren und verdienten Sieg an diesem Tag und gegen diesen Gegner. Gut führte sich Neuzugang Justus in das Team ein

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Lars Kaltofen, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Marvin Walther, Frank Schröder, Nico Glöckner, Justus Pötsch

Bericht: Volkmar Herklotz

 

 

Abschlussgedanken vom April 2015


Volleyballmänner feiern den Saisonabschluss

Nach dem Abstieg aus der Bezirksklasse im Vorjahr sind die Männer des SSV 1863 Sayda mit ihrer ersten Saison in der Kreisunion Chemnitz/Erzgebirge sehr zufrieden. Nachdem der dritte Platz in der Staffel Süd erreicht wurde, hat die Mannschaft bei den Playoffs beide Staffelzweiten geschlagen, ist damit sogar Gesamtdritter und wäre aufstiegsberechtigt, falls ein Startplatz in der Bezirksklasse frei würde. Das allerdings würde das Team um Spielertrainer Lars aber nicht wahrnehmen. Der Grund ist auch die Personalsituation. Fast die gesamte Saison hatte man damit zu kämpfen. Allein viermal mußte der 65jährige(!) Volkmar als siebenter Spieler den Ersatzmann spielen.


Analyse
Vorallem in den Playoffs gegen Mauersberg II. und Waldenburg zeigten die Saydaer was sie drauf haben. Hier wurden ihre Erfahrung und der mögliche Angriffsdruck mal gezeigt. All das analysierten die Spieler bei ihrem Saisonabschluss in Herzogswalde. In lockerer Runde wurde zunächst im Freien Volleyball und dann auch Fußball gespielt. Das Grillen hatten Lars und Heiko gut vorbereitet. Der Abend verging dann bei diversen Getränken und einigen Spielchen sehr schnell.


Fußball kicken
Am Anfang des Abends wurde jedoch noch der beste Spieler der Saison gewählt. Hier erhielt Kapitän und Mittelblocker Jörg mit 17 Punkten den Zuschlag, gefolgt vom Zuspieler Heiko(10,5) und Außenangreifer bzw. Mittelblocker Markus(8). Alle Genannten waren auch bei allen Spielen dabei.

In der neuen Saison wollen die Saydaer wieder mitmischen. Die Personalsituation entspannt sich dann aus heutiger Sicht etwas. Für das Team steht aber bei neben dem Leistungsgedanken vorallem der Spaß am Volleyball im Vordergrund.


SSV-Kader beim Abendbrot

es wurde richtig heiß
In der Saison kamen folgende Spieler zum Einsatz: Erik Berhardt(2 Spieltage), Torsten Gläser(3x), Nico Glöckner(5x), Markus Herklotz(8x), Volkmar Herklotz(4x), Lars Kaltofen(8x), Heiko Meyer(8x), Jörg Preißler(8x), Rico Schmidt(6x), Marvin Walther(6x), Peter Wolf(1x)


 

Playoff-Spiel 2 am 28.03.2015

* SV Eurogymnasium Waldenburg I - SSV 1863 Sayda 1:3 (25:17, 24:26, 15:25, 18:25)
[SV Eurogy. Waldenburg I - SG Mauersberg II 0:3]

Versöhnliches Saisonende!

Zum Abschluss der Playoffspiele musste das SSV Männerteam noch nach Waldenburg zum dortigen SV Euro Gymnasium.
Damit hatte unser Team in dieser Runde als einziges kein Heimspiel, dafür reichlich Fahrweg und immer vor Ort nur ein Spiel. Die Erwartungen für das letzte Spiel waren gedämpft. Zwar war Außenangreifer Nico wieder dabei. Dafür fehlten Marvin und Rico. Somit musste der noch 15-jährige Erik ran. Am Freitag zum Training erhielt noch einen Crashkurs in Sachen Aufstellungsvarianten und Laufwege, die nicht immer leicht zu durchschauen sind. Um es vorweg zu nehmen. Erik machte für sein Alter ein super Spiel, indem er alle Vorgaben und Hinweise sehr gut umsetzte. Seine Aufgaben waren bis auf eine fehlerfrei. Sehr gut Erik.

Nun zum Spiel.
Im ersten Satz wirkte unser Team verunsichert und verkrampft, zumal Waldenburg sich stärker zeigte wie in der Vorwoche. Unser Team brauchte diesen Satz um sich auf die Situation mit Erik einzustellen. Bis Mitte des Satzes war es punktemäßig ausgeglichen, dann zog Waldenburg durch zum 25 : 17.
In der Pause erinnerte Kapitän Jörg nochmal daran, dass man eigentlich locker aufspielen wollte, da es nichts zu verlieren gab. Nun nahm auch Sayda den Kampf an. Dieser Satz sollte die Wende bringen. Diesmal wurden die Rückstände, auch durch gelungene Aufgaben-Kleinserien immer wieder aufgeholt. Zum Schluss des Satzes gelang ein kleiner Vorsprung, sogar bis zum Satzball von 24 : 22. Der SV Euro Gymnasium Waldenburg erkämpfte nochmal Gleichstand, bevor Sayda mit dem nötigen Kampfgeist und etwas Glück den Satzgewinn für sich verbuchen konnte.
Wie gewünscht brachte dieser Satz die Wende des Spieles. Nun kamen die Saydaer Angreifer besser durch. Schnell wurden bis Mitte des Satzes sieben Punkte Vorsprung erreicht. Damit kam der Gegner nicht klar, deren Spiel zerfiel zusehend. Ein deutlicher Satzgewinn von 25 : 15 für Sayda bringt dies zum Ausdruck.
Im vierten Satz ein ähnliches Bild. Sayda führte immer, ohne sich mehr als 3 Punkte absetzen zu können. Waldenburg half der Saydaer Mannschaft durch eigene Fehler in dieser Phase, wenn es mal eng wurde. Zum Schluss der Satzes zog aber Sayda nochmal an und war dann auch nicht mehr aufzuhalten. Lohn war ein 25 : 18 Satzgewinn.

Damit brachte der Vergleich der Tabellenzweiten und –dritten beider Staffeln der Kreisunion Chemnitz/Erzgebirge für uns einen nie erwarteten Gesamtsieg. Zum Schluss der Saison zeigte sich der SSV 1863 stark verbessert. Als Stärken würde der Beobachter die Blockarbeit und den Angriffsdruck bezeichnen. Aber nicht nur der Kenner weiß, dass dazu mehr gehört.
So war es auch, die Mannschaft zeigte sich als Mannschaft gleichermaßen stärker. Damit kann man sich als Dritter einer Gesamttabelle beider Staffeln fühlen. Außerdem wäre man aber aufstiegsberechtigt, wenn noch ein Platz in der Bezirksklasse frei würde. Das würde aber das Team in diesem Jahr nicht wahrnehmen.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Lars Kaltofen, Nico Glöckner, Erik Bernhardt, Volkmar Herklotz

Bericht: Volkmar Herklotz


* SG Mauersberg II - SSV 1863 Sayda 1:3 (25:22, 20:25, 19:25, 19:25)
[SG Mauersberg II - SV Eurogy. Waldenburg I 3:0 (25:17 25:20 25:21)]

Gut gekämpft und gut gespielt!

Nach Abschluss der Punktspiele verlangte der Modus noch Playoffspiele im Vergleich mit der anderen Staffel. Um diesen Modus gab es erst noch Klärungsbedarf, der noch größer wurde als CPSV II. absagte. Auch wir hatten aus personellen Gründen eine Absage in Erwägung gezogen. So fuhr aber die gleiche Mini-Mannschaft nach Annaberg, die schon das letzte Punktspiel bestritt. Also ohne Außenangreifer Nico und wieder Volkmar als einziger Ersatzspieler.
Nachdem Mauersberg gegen Waldenburg ein klares 3 : 0 durchzog, hatte der Gastgeber noch gegen unseren SSV 1863 Sayda anzutreten. Damit spielte der Zweite gegen den Dritten der Staffel Süd. Sayda konnte keins der beiden Vergleiche in der Punktrunde gewinnen.
Unsere Männer betrachten die Spiele als Zusatzspiele ohne besondere Zielstellung. Und so spielte das Team auch auf, nämlich unbeschwert. Volkmar auf der der Ersatzbank, aber vielleicht auch manch anderer in der Halle rieb sich verwundert die Augen, wie souverän das Saydaer Team spielte. Maßgeblich waren auch die guten Aufgaben, so eine Sprungaufschlagserie von Kapitän Jörg. Beim Zwischenstand von 17 : 10(!) schien alles gelaufen. Was nun folgte war allerdings unerklärlich. Als Mauersberg ein paar Punkte hintereinander machte, wirkte das Team plötzlich verunsichert, Jetzt war Volkmar auf der Ersatzbank eher nach Haare raufen, wenn er welche hätte. Über 19 : 19 kam das Team Sayda zwar noch zu einem 22 : 19 Zwischenstand. Dann aber machte nur noch Mauersberg die Punkte zum Satzgewinn.

Die Pause wurde genutzt, um das Positive des Satzes herauszustellen. Die Männer spürten, heute geht was. So war auch dann das Auftreten. Von Anfang an sehr selbstbewusst. Bis Mitte des Satzes hatte die Männer wieder einen sechs Punktevorsprung durch gute Angriffe sich herausgearbeitet. Auffällig dabei auch der Kampfeswille und eine gute Feldabwehr. Sonst eher nicht unsere Stärke. Auch diesmal kamen die Mauersberger wieder heran. Mehr wie 3 Punkte waren es aber nicht. Die Saydaer spielten den Satz kontrolliert zu Ende - 1:1.
Die zwei nachfolgenden Sätze waren dann im Spielverlauf enger. Aber unser Team kontrollierte das Spiel und war dann vor allem zum Schluss der Sätze sehr konzentriert. Damit revanchierte sich Sayda für die knappen Niederlagen im Punktspielbetrieb und zeigte auch auf welche Möglichkeiten in der Mannschaft stecken.

Nun gilt es diese Leistung eine Woche später in Waldenburg zu bestätigen. Wenn wieder die Lockerheit dabei ist, kann man zuversichtlich sein.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Lars Kaltofen, Markus Herklotz, Rico Schmidt, Marvin Herklotz, Volkmar Herklotz

Bericht: Volkmar Herklotz


 

* SV Chemnitz Harthau Jugend - SSV 1863 Sayda 1:3 (15:25, 11:25, 26:24, 22:25)

Pflichtsieg im letzten Saisonspiel

Gegen den Tabellenletzten SV Chemnitz-Harthau Jugend erwartete der SSV Sayda selbst einen Sieg.
Und dass, obwohl es erneut Personalprobleme gab. Durch eine kurzfristige Absage musste erneut Rentner Volkmar als Reservespieler ran. Doch der SSV begann äußerst konzentriert, wie schon im letzten Spiel gegen den Tabellenführer. Diesmal wurde sogar in zwei Sätzen die Saydaer Stärke gezeigt, ein variables und wuchtiges Angriffsspiel. Dies gelingt immer wenn die Annahme gelingt und die Angreifer von Zuspieler Heiko gut bedient werden. In diesen Sätzen gab es allerdings auch geringe Gegenwehr. Endstände zu 15 und 11 waren das Ergebnis.

Wahrscheinlich sahen sich die Saydaer schon im Vereinsbus zur Heimfahrt sitzen. Jedenfalls änderte es sich im dritten Satz. Die Gegenwehr wurde stärker. Sayda bekam den gegnerischen Hauptangreifer, der als Jugendspieler mit Doppelspielrecht auch in den höheren Klassen beim SV eingesetzt wird, einfach nicht unter Kontrolle. Und schon hakte es etwas im Spielfluss des SSV. Man kam nicht entscheidend weg und zum Schluss sogar noch überholt.



SSV-Aufgebot des Spiels
In der Pause stimmte sich die Saydaer Mannschaft darauf ein wieder konzentrierter in das Spiel zu gehen. Sofort war das auch zu sehen.
Erneut erarbeitete sich das Team eine beruhigende Führung zum beispielsweisen 21 : 13, ohne das der SV nachließ. Allerdings kam doch nochmal etwas Unruhe auf, als Chemnitz-Harthau gegen Satzende nochmal aufkam. Sayda nahm zwei Auszeiten in Anspruch und "schaukelte" sich zum Sieg. Dies schmälerte etwas den Gesamteindruck.
Nun gilt es zu überlegen, wie es weitergehen soll. Es geht sicherlich weiter, wenn es keine Spielerabgänge gibt und/oder es vielleicht sogar gelingt noch Verstärkung zu finden...

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Lars Kaltofen, Rico Schmidt, Marvin Herklotz, Volkmar Herklotz

Bericht: Volkmar Herklotz


* Oberwiesenthaler SV 1990 - SSV 1863 Sayda 3:1 (19:25, 25:17, 25:15, 25:22)

Gut gekämpft gegen den Tabellenführer

Ohne Illusionen fuhr die Saydaer Mannschaft zum vorletzten Spieltag in der Staffel Süd der Kreisunion Chemnitz/Erzgebirge nach Oberwiesenthal.
Zwar konnte man kurzfristig zumindest personell aufrüsten. Es wurden buchstäblich die letzten Reserven mobilisiert, darunter der erst 15jährige Eric Bernhard. Gegen den Tabellenführer rechnete man sich aber nicht allzu viel aus.
Doch im ersten Satz trat Sayda ganz locker auf. Bei einer fast hundertprozentigen erfolgreichen Blockquote und guten Angriffen, oft über Mittelangreifer Jörg Preißler, war Sayda sogar die satzbestimmende Mannschaft. Das war Balsam auf die oft geschundene Mannschaftsseele.


SSV-Aufgebot des Spiels
Doch Kapitän Jörg Preißler mahnte schon in der Satzpause, dass es wohl nicht so locker weitergehen wird. Die erfahrenen Spieler des OSV stellten sich nunmehr auf Sayda ein und griffen nicht mehr so bedingungslos an, sondern verlegten sich oftmals auf das Blockanschlagen oder Lupfen. Zunehmend erzielten sie auch Druck mit harten Aufschlägen. Dadurch gewannen sie die Sätze zwei und drei am Ende ziemlich klar.
Zum keinen Zeitpunkt gaben aber die Saydaer auf. Im vierten Satz kämpfte der SSV sich zurück. So wurde eine 0 : 4 Rückstand in eine 5 : 4 Führung umgewandelt. In der Folgezeit wogte der Kampf hin und her, bevor sich die Heimmannschaft zu Ende zum 22 : 18 absetzen konnte. Aber Sayda verkürzte nochmal auf 23 : 22 für den OSV. Dann aber kam der eigene Fehlaufschlag, statt Gleichstand der Matchball für den Oberwiesenthaler SV, der auch nicht noch einmal abgewehrt werden konnte.


Nach dem Match
Trotz der Niederlage war die Mannschaft zufrieden mit ihrem Auftritt. Nun folgt nur noch ein Punktspiel in Chemnitz-Harthau gegen die dortige Jugendmannschaft.

Oberwiesenthaler SV 1990 - SV Chemnitz-Harthau Jugend 3 : 0

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Marvin Walther, Lars Kaltofen, Rico Schmidt, Peter Wolf, Erik Bernhard

Bericht: Volkmar Herklotz

SSV 1863 Sayda - SG Mauersberg II 2:3 (22:25, 25:15, 25:20, 16:25, 10:15) SSV 1863 Sayda - TSV Zschopau III 3:0 (25:17, 25:23, 26:24) 2. Heimspiel brachte nur Teilerfolg Personell sah es wieder mal schlecht aus beim SSV. Nachdem sich Rico Schmidt noch kurzfristig krank meldete, saß nur noch Rentner Volkmar Herklotz auf der Ersatzbank. Der Oldie musste aber nicht ran. Auch weil Kapitän Jörg trotz einer gleich am Anfang erlittenen stark blutenden Rißwunde am Finger durch hielt. Warten auf den Aufschlag Gegen die "Zweite von Mauersberg" rechnete der Gastgeber wieder mit einem harten Kampf, da man im Hinspiel nur knapp mit 2 : 3 unterlag. Auch diesmal gab es dieses Ergebnis. Der erste Satzb> wogte hin und her, bevor sich Mauersberg sich zum Schluss noch durchsetzte. Im zweiten Satz Gleichstand bis zum 8 : 8. Dann zog der SSV, auch durch eine Aufschlagserie von Heiko Meyer, auf 16 : 8 davon. Da lief das Saydaer Spiel, welches durch Angriffswucht und gute Blockarbeit gekennzeichnet ist, bis zum Schluss. Diese Spielfreude und das Selbstbewusstsein merkte man auch im folgenden Satz, obwohl man sich erst zum Schluss absetzen konnte. Genau das fehlte in den folgenden Sätzen. Es schlichen sich wieder Fehler und Unkonzentriertheiten ein. Mauersberg gab nie auf und kämpfte sich zum Sieg. Am Ende bleibt festzustellen, die Chance war da das Spiel erfolgreich abzuschließen, konnte aber wie im Hinspiel nicht genutzt werden. Los geht's Im folgenden Spiel gegen die junge dritte Mannschaft von Zschopau hatte der Gastgeber sich vorgenommen, den Gegner durch konzentriertes Spiel nicht ins Spiel kommen zu lassen. Man wusste, dass die gut ausgebildeten Zschopauer, wenn sie einmal vorn liegen, sich sehr puschen können. Im ersten Satz(zu 17) gelang das eigene Vorhaben hervorragend. In den folgenden Sätzen immer schwerer. Im dritten Satz drohte sogar der Satzverlust. Erst die Auszeit beim Stand von 24 : 22(!) für den Gegner brachte wieder Ruhe ins eigene Spiel. Die Aufgaben vom Jüngsten Marvin Walther kamen sicher, ebenso die Zuspiele von Heiko Meyer. Da auch die Angreifer keine Fehler machten konnte der Satz und damit das Spiel noch gewonnen werden. Sicher gehört in solchen Situationen etwas Glück dazu. Aber der gezeigte Kampfgeist gegen den drohenden Satzverlust wird ja auch manchmal belohnt. Das nächste Spiel schon in einer Woche in Oberwiesenthal gegen den Tabellenführer wird ein ganz schwieriges. Wenn man überhaupt eine spielfähige Mannschaft formieren kann, da ein Angreifer ausfällt. Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Marvin Walther, Lars Kaltofen, Nico Glöckner Bericht: Volkmar Herklotz

* SSV 1863 Sayda - Oberwiesenthaler SV 1:3 (20:25,19:25,25:14,25:27)
* SSV 1863 Sayda - Chemnitz-Harthau Jugend 3:0 (25:16,25:22,26:24)

Der 1. Heimspieltag war durchwachsen

Im ersten Spiel standen sich zwei Bezirksklassenabsteiger gegenüber, indem es zeitweise spannend zuging und auch viele schöne Ballwechsel zu sehen waren. Doch zunächst kam der SSV sehr schwer ins Spiel. In zwei ersten Sätzen lies die Mannschaft gleich sehr große Rückstände von bis zu 8 Punkten zu. Diesem Rückstand lief man dann ständig hinterher, zumal es dazu führte, dass Oberwiesenthal ihr Spiel sehr selbstsicher gestalten konnte.
Im dritten Satz war alles anders. Hier spielte man zu Beginn des Satzes auf Augenhöhe mit. Nunmehr zeigte der SSV was er drauf hatte. Unter Druck geraten schwand auch beim Gegner das Selbstvertrauen und die Heimmannschaft kam zu einem ungefährdeten Sieg War das die Wende, wie mancher Zuschauer glaubte? Nein, leider nicht, da der SSV diesen Angriffsdruck nicht aufrecht erhalten konnte. Anfangs wieder Gleichstand, dann zog der Gegner wieder davon. Aber der SSV kämpfte noch einmal. Beim Stand von 24 : 20 für den Gegner holte man Punkt für Punkt auf und hatte die Chance beim 25 : 24 den Satzball zu machen. Man schaffte es nicht und so konnte sich Oberwiesenthal über einen Auswärtssieg freuen.
Fazit bei der Heimmannschaft: Spielerisch kann man gegen die Spitzenmannschaften dieser Kreisunionstaffel(Oberwiesenthal und Mauersberg II.) mithalten, aber es müssen noch die Schwächeperioden innerhalb der Sätze ausgemerzt werden. Dann sind sicher auch Erfolge möglich.

Einen 3 : 0 Erfolg gab es gegen den zweiten Gegner, der Jugendmannschaft von Chemnitz-Harthau. Aber große Freude wollte sich nicht einstellen. Zu krampfartig war das Spiel der Saydaer. Auch wenn man in Betracht zieht, dass die Mannschaft kräftig durchwechselte, es hätte eine überzeugender Sieg werden müssen. So wurde es jeden Satz schlechter. Nur mit Mühe konnte im dritten Satz ein Satzverlust gegen nie aufgebende Harthauer verhindert werden.
Auch dieses Spiel muss noch einmal analysiert und einige Schlußfolgerungen gezogen werden.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Marvin Walther, Lars Kaltofen, Rico Schmidt, Nico Glöckner, Torsten Glãser

Bericht:Volkmar Herklotz

* TSV Zschopau III - SSV 1863 Sayda 1:3 (24:26, 20:25, 25:23, 16:25)

Drei Punkte aus Zschopau

Nachdem der SSV beim ersten Saisonspiel die 2:0 Satzführung noch verspielte und mit nur einem Punkt zurück in die Bergstadt fuhr, konnten die Saydaer in Zschopau die volle Punktausbeute mit nach Hause nehmen.
Dabei startete das Spiel mit viel Verwirrung. Die Saydaer Offensive begann verunsichert und stellte mehr oder minder schnell fest, dass man in den ersten Satz mit einer falschen Aufstellung gegangen war. Merkwürdige Laufwege und nervöse Aktionen am Netz waren die Folge der ungewohnten Formation. Nachdem die Gastgeber relativ deutlich über die Stationen 5:2 und 11:6 führten, konnte der SSV-Sechser aber im Laufe des Satzes trotz Ungereimtheiten mehr Überzeugung ins Spiel bringen. Trotzdem konnte der Satz erst im letzten Zuge gedreht werden: Die Zschopauer führten durchgängig bis zum Spielstand von 23:22.Irgendwie gelang es dem SSV aber schlussendlich, den Satz mit 24:26 für sich zu entscheiden.
Der zweite Satz war zunächst auch eng umkämpft, wobei die tiefstehende Nachmittagssone diverse Annahmeunsicherheiten verursachte. Der SSV setzte sich aber in der Satzmitte ab und hielt den 5 Punkte-Vorsprung bis zum Schluss (20:25).
Im dritten Satz gegen die angeschlagenen Gegner souverän aufzutreten und den 3:0 Sieg einzufahren – das wäre die logische Konsequenz aus den ersten zwei Sätzen gewesen. Aber natürlich nicht der berüchtigten Saydaer Taktik gerecht, es möglichst kompliziert werden zu lassen. So hechelte der SSV quasi durchgängig einem knappen Rückstand hinterher und konnte diesen bis Satzende auch nicht mehr revidieren (25:23).
Erinnerungen an die Niederlage in Mauersberg wurden wach, aber im vierten Satz ließ die Saydaer Mannschaft nach einer etwas holprigen Anfangsphase nichts mehr anbrennen. In der Schlussphase hatte Zschopau nicht mehr viel entgegenzusetzen und Sayda konnte den Satz und das Spiel mit einem deutlichen 16:25 beenden .
Ein phasenweise wackliger Auftritt, aber mit dem letztendlich längeren Arm fuhr der SSV den ersten dreier Saison ein.

Als nächstes heißt es endlich wieder Saydabei – am 13. Dezember ruft das erste Heimspiel. Ab 14 Uhr gibt es auf Saydaer Territorium die Spiele gegen Chemnitz-Harthau und Oberwiesenthal.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Lars Kaltofen, Marvin Walther, Nico Glöckner, Rico Schmidt, Torsten Gläser

Bericht: Markus Herklotz

* SG Mauersberg II - SSV 1863 Sayda 3:2 (26:28, 15:25, 25:18, 25:22, 15:12)
SG Mauersberg II. - TSV Zschopau (25 : 18, 25 : 18, 21 : 25, 25 : 16)

Gut gespielt und doch verloren

Nach dem Abstieg aus der Bezirksklasse begannen für unsere Männer die Punktspiele in der Kreisunion Chemnitz/Erzgebirge, Staffel Süd in Annaberg.
Dort spielt der Gastgeber, die SG Mauersberg 2. Mannschaft. Die Vorzeichen standen für usneren SSV nicht so gut. Zum einen wusste man nicht wo man steht, zum anderem konnte man nur mit 6 Spielern anreisen.
Hauptangreifer Danny Braun hat seine langjährige und erfolgreiche Volleyballlaufbahn beendet. Drei Spieler waren aus unterschiedlichen Gründen verhindert. So stand der Oldie Volkmar Herklotz mit auf dem Spielberichtsbogen, um im Verletzungsfall eines Spielers wenigstens die Spielfähigkeit zu ermöglichen.

Im ersten Satz entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bevor sich Mauersberg zu Ende mit ein bzw zwei Punkten mal absetzen konnte. Der SSV erzielte aber wieder Gleichwertigkeit, der Kampf wogte hin und her, bevor unsere Mannschaft mit 28 : 26 das bessere Ende für sich hatte.
Diese Erfolgserlebnis führte im zweiten Satz zu einem wahren Spielrausch. Jetzt klappte fast alles im Zuspiel und Angriff. Dann hatte Lars auch noch mit einer Aufgabenserie von 7 Punkten einen guten Lauf. So dass nach 17 Minuten mit 25 : 15 der Sieg und der Zwischenstand mit 2 : 0 für Sayda fest stand.

Wer nun glaubte, der nächste Satz sei der letzte in diesem Spiel, hatte sich gründlich getäuscht. Wie so oft im Volleyball, ging der nächste Satz nach einem vorherigen klaren Erfolg gründlich daneben. Die erfahrenen Spieler von Mauersberg II rafften sich noch einmal auf, steigerten sich und führten im gesamten Satz ständig. Unverständlich der Einbruch von Sayda dann zu Ende des Satzes. Hier fand man einfach keine Mittel mehr bzw. es steigerte sich nur die eigene Fehlerquote.
Etwas besser ging es dann wieder im vierten Satz, obwohl man sich nicht absetzen konnte. Das rächte sich zum Ende hin, wo Mauersberg die bessere Endkampfgestaltung hatte. So musste das Spiel im Tiebreak entschieden werden. Zuunächst sah es gut aus. Unsere Mannschaft erkäpfte schnell ein 7 : 2. Allerdings konnte Mauerberg beim Seiten wechsel schon auf 8 : 5 verkürzen. Diese kämpften um jeden Ball und waren damit erfolgreich. Unsere Mannschaft hatte zum Zeitpunkt der Endscheidung nur einen Angreifer vor und auch keine kühlen Kopf um eine erfolgreiche Aktion durchzuziehen. Schade, so war das Fazit der Spieler. So schlecht war das Saydaer Spiel nicht und man kann zuversichtlich den anderen Spielen mit dann hoffentlich mehr Spielern an Bord entgegen sehen.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Lars Kaltofen, Nico Glöckner. Rico Schmidt, Markus Herklotz

Bericht: Volkmar Herklotz


13. Saisonspiel am 08.03.2014

TV Vater Jahn Burgstädt - SSV 1863 Sayda 3 – 0(25:15, 26:24, 25:20)

Wieder ein Rückschlag fürs SSV-Team

Nach dem ersten Sieg zum Heimspiel zuvor hatten die Saydaer Männer die Hoffnung, dass nun der Knoten gelöst sei. Gegen den Tabellen-Drittvorletzten wollte man zumindest einen Satzgewinn holen. Doch es sollte nicht gelingen. Erstens konnte man nicht mit voller Kapelle anreisen, zwei Angreifer fehlten. Zweitens konnte wir eine Anfangsnervosität nicht ablegen, so dass Burgstädt sich gleich einen respektablen Vorsprung(7 : 2) erarbeiten konnte. Mehr als drei Punkte kam man nicht heran. Als dies auch beim 14 : 17 abgewehrt wurde brach die Mannschaft bis zum Endstand von 14 : 25 auch noch auseinander. Der zweite Satz begann ausgeglichen, obwohl Burgstädt sofort wieder führte. Dann konnte jedoch Lars Kaltofen durch eine Aufgabenserie zwischendurch beim 10 : 8 eine kleinen Vorsprung erringen. Dann dominierte der TV wieder bis Sayda beim 24 : 24 wieder ausgleichen konnte. Etwas unglücklich waren die letzten zwei Spielhandlungen von Sayda, so dass es wieder nicht reichte. Der dritte Satz hatte alles zu bieten. Hart umkämpfte Ballwechsel, einen hohen Rückstand für unsere Mannschaft(11 : 17), aber auch Kampfgeist beim Herankämpfen zum 17 : 17. Auch bei 19 : 19 war noch alles drin. Doch die folgende Endkampfgestaltung zeigte wieder die Schwächen in unserer Formation auf, folgerichtig gewann der TV verdient.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Danny Braun, Marvin Walther, Lars Kaltofen, Rico Schmidt, Lars Liebe, Peter Wolf
Bericht: Volkmar Herklotz

 

11 + 12. Saisonspiel am 01.02.2013

* SSV 1863 Sayda - Motor Hainichen 3:2 (16:25, 25:16, 25:19), 15:25, 15:11
* SSV 1863 Sayda - 1. VV Freiberg 1:3 (25:23, 15:25, 22:25, 18:25)

Endlich der erste Sieg

Zum vorletzten Heimspiel ging es erneut gegen einen Tabellennachbar, wie schon im Heimspiel Anfang Januar. Motor Hainichen war auch gleich im ersten Spiel der Gegner.
Die Verunsicherung der Erfolglosigkeit der vergangenen Jahre war aber dem SSV auch gleich zu Beginn anzumerken, denn Sayda begann sehr nervös. Motor zog sofort auf 5 : 0 davon. Aber unser Team kämpfte und war auch beim 13 : 14 dran. Zu mehr reichte es aber in diesem Satz nicht, der klar mit 16 : 25 verloren ging.
Nun hatte der SSV gemerkt, dass hier etwas möglich war. Es wurde von Anfang an konzentriert gespielt und endlich könnte mal ein Satz von vorn gestaltet werden. Das heißt, die Heimmannschaft lag von Anfang an vorn und baute den Vorsprung ständig aus bis zum Endstand von 25 : 16. Es wurde sehr variabel gespielt und besonders der Angriff über die Mitte war sehr Erfolg. Mannschaftskapitän Jörg lief hier, nicht nur in diesem Satz, zu einer sehr erfolgreicher Form auf.
Nach umkämpften Beginn des dritten Satzes spielte sich der SSV erst zu Ende frei und gewann noch klar mit 25 : 19.
Unverständlich war das Auftreten im vierten Satz. Statt Selbstbewusstsein durch die gewonnenen Sätze, wieder ein Rückfall. Nach klarem Rückstand wurde fast durchgewechselt. Immerhin waren an diesem Spieltag alle zur Zeit verfügbaren Spieler dabei, auch ein Ausdruck dass der Mannschaftgeist trotz der missratenen Saison noch stimmt. Alle Spieler kamen zum Einsatz, fügten sich auch gut ins Mannschaftsgefüge ein, konnten aber den klaren Endstand von 15 : 25 nicht verhindern.
In der Pause zum Entscheidungssatz schwor sich die Mannschaft nochmals ein. Unsere Saydaer Spieler wollten endlich den ersten Sieg. Zunächst wogte das Geschehen hin und her. Zum Seitenwechsel führte Hainichen 8 : 7. Doch dann drehte Sayda das Spiel. Über 12 : 10 wurde der 15 : 11 Endstand erreicht. Der Jubel war dementsprechend groß.

Auch gegen den 1. Volleyballverein Freiberg wollte man noch mal alles geben. Gegen den Gegner, stark gegenüber der letzten Saison verbessert, aber auch nicht als Übermannschaft einzuschätzen, entwickelte sich ein interessantes und ausgewogenes Spiel. Die Stationen 7 : 7, 14 : 14 und 21 : 21 zeigen das deutlich. Zum Schluss konnte aber unser Jüngster(Marvin) noch mal ein kleine Aufschlagserie starten mit denen die Freiberger nicht zu recht kamen. Mit dem 25 : 23 wurde der Kampfgeist aller belohnt.
Aber im zweiten Satz lag man gleich zu Beginn wieder deutlich hinten. Die zeitweise sechs Punkte Rückstand konnten zwar Mitte des Satzes noch mal auf drei Punkte verkürzt werden, aber dann gewannen die Freiberger klar mit 25 : 15.
Der 3. Satz sollte der entscheidende dieses Matches werden. Er bot alles. Nach 3 : 3, 7 : 7 und 11 : 11 gab es erst mal eine Zwangspause, da durch einen abgelenkten Angriffsschlag der Heimmannschaft der Auslöser des Feueralarmes ausgelöst wurde! Nach max. 15 Minuten Pause konnte es dann weitergehen. Und beide setzten ihren Kampf fort und schenkten sich nichts. Lag zunächst Sayda noch in Front waren die Freiberger beim 21 : 21 wieder dran und hatten dann beim 25 : 22 das bessere Ende für sich. Schade, was wäre wenn?
Im vierten Satz fast wie so oft das gleiche Bild. Der Gegner ging sofort klar in Front. Unser Team mobilisierte alles und zog zum 7 : 7 und 10 : 10 gleich. Aber die Freiberger konnten kontern. Als wieder drei Punkte Rückstand entstanden, brach die Heimmannschaft schließlich ein und musste diesen Satz mit 18 : 25 abgeben und Freiberg gewann das Spiel.
Was bleibt ist trotzdem, dass spielerisch über weite Strecke eine Verbesserung zu erkennen war und nur bei den verlorenen Sätzen in entscheidenden Momenten nicht noch zusätzlich etwas abgerufen werden konnte. Manche sagen auch am Beispiel dritter Satz "etwas Glück hat gefehlt" dazu.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Danny Braun, Marvin Walther, Lars Kaltofen, Markus Herklotz, Rico Schmidt, Lars Liebe, Nico Glöckner, Frank Schröder, Peter Wolf

Bericht: Volkmar Herklotz

 

10. Saisonspiel am 25.01.2014

* CPSS Chemnitz II - SSV 1863 Sayda 3:0 (25:20, 25:14, 25:12) SSV Sayda mit Niederlage beim Tabellenzweiten Die erwartete Niederlage gab es in Chemnitz. Ohne die zwei Hauptangreifer Jörg P. und Danny B. waren die Erwartungen nicht sehr hoch. Aber die Mannschaft wollte trotzdem versuchen wenigsten einigermaßen dagegen zu halten. Und das gelang zumindest teilweise. Der Spielverlauf ist schnell berichtet. Chemnitz ging sehr schnell in Front und baute den Vorsprung ständig über die Stationen 8 : 4 und 17 : 11 aus. Trotzdem kämpfte das Saydaer Team. Nach der letzten Auszeit für Sayda beim Stand von 23 : 14 gelang plötzlich vieles und man konnte eine Ergebnisverbesserung bis 20 Punkte erreichen. Bezeichnend war aber dass der letzte Punkt für Chemnitz ein verschlagener Aufschlag eines Saydaer Spielers war. Verschlagene Aufschläge sollten auch im zweiten Satz eine Rolle spielen. Sieben verschlagene Aufschläge in einem Satz sind Rekordverdächtig, davon vier noch hintereinander. Da kann man kämpfen wie man will, es reicht nicht zu mehr gegen einen guten Gegner. Im dritten Satz stellte die Mannschaft um, um allen Spielern Spielpraxis zu ermöglichen. Die Umstellung bekam der Mannschaft aber überhaupt nicht. Chemnitz dominierte klar und gewann damit das Spiel. Im anderen Spiel gewann der Tabellenzweite auch relativ klar gegen Hainichen. Der Vorletzte wird neben dem VV Freiberg in einer Woche zu Gast in Sayda sein. Vielleicht gelingt da zumindest der erste Satzgewinn für unser Saydaer Team in dieser Saison. Die Hoffnung hat die Mannschaft noch nicht aufgegeben. Für den SSV spielten: Heiko Meyer, Marvin Walther, Lars Kaltofen, Nico Glöckner, Frank Schröder, Markus Herklotz, Peter Wolf, Rico Schmidt

Bericht: Volkmar Herklotz

 

8.+ 9. Saisonspiel am 23.02.2013

* SSV 1863 Sayda - TV Jahn Burgstädt I 0:3 (21:25, 26:28, 19:25)
* SSV 1863 Sayda - TSV Zschopau II 0:3 (17:25, 18:25, 9:25)

SSV kann nicht mehr gewinnen!

Zum zweiten Heimspieltag in dieser Saison kam es zum Aufeinandertreffen des Tabellenletzten gegen den Vorletzten.
Keimte vielleicht vor dem Spiel etwas Hoffnung, das Ruder ab hier herum zureißen und die Niederlagenserie zu beenden, nein es sollte wieder nicht sein.
Gegen Burgstädt entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Wie sooft setzte sich aber der Gegner aber zum Satzende mit ein paar Punkten ab wie hier zum 18 : 21. Und wie sooft konnte unsere Mannschaft wieder nicht kontern. Sie spielte viel zu ängstlich, war zu sehr auf Vermeidung von Fehlern ausgerichtet, von Spielfreude – auch bei erfolgreichen Aktionen – war nichts zu sehen. So musste der erste Satz zu 21 Punkten abgegeben werden. Im zweiten Satz zunächst das gleiche Bild. Bis zu Mitte des Satzes ausgeglichen, dann setzte sich Burgstädt wieder ab. Diesmal sogar bis zu einem Stand von 17 : 23. Doch dann spielte und kämpfte plötzlich Sayda, zeigte dass man das Spielen nicht verlernt hatte. Dramatisch war dann die Endphase. Sayda hatte selbst Satzball, konnte aber nicht verwandeln und musste unglücklich den Satz mit 26 : 28 abgeben. Nur theoretisch ist die Frage, wie wäre das Spiel verlaufen, wenn hier der erste Satzgewinn in dieser Saison gelungen wäre. Den Schwung, die Spielfreude, die Unverkrampftheit in der Endphase des zweiten Satzes konnte aber nicht in den dritten Satz nicht übernommen werden. So gewann Burgstädt den dritten Satz wieder relativ sicher mit 19 : 25.

Im Spiel gegen den Tabelleführer Zschopau II. zeigte sich der SSV 1863 anders. Ohne den Druck eventuell gewinnen zu können, zeigten die Mannschaft plötzlich Kampf- und Spieltugenden. Mancher Zuschauer wunderte sich, was in dieser Mannschaft steckt, So gab es die Spielfreude, gelungene Spielzüge und Angriffsaktionen die solange vermisst wurden und nur zeitweise gezeigt wurden, siehe oben. Wenn auch der Gegner im Laufe des Spiels sich frei spielte, besonders mit Aufgaben punktete und sich sehr eingespielt zeigte, so ein Auftreten wie in den ersten beides Sätzen des Spiels wünscht man sich schon lange im Saydaer Mannschaftsumfeld. Überhaupt zeigte der SSV 1863 Sayda in dieser Saison bisher die besten Spiele, wenn man es am wenigsten erwartete...

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Danny Braun, Marvin Walther, Lars Kaltofen, Lars Liebe, Nico Glöckner, Frank Schröder, Peter Wolf

Bericht: Volkmar Herklotz

 

* SV Union Milkau II - SSV 1863 Sayda 3:0 (25:23, 26:24, 25:20)

???

Spielbericht fehlt noch.....

Für den SSV spielten: ????????

Bericht: ????

 

* Pama Freiberg - SSV 1863 Sayda 3:0 (25:19, 25:16, 19:15)

Erneute Pleite für die SSV-Männer

Der Tabellenletzte war vor dem sechsten Spiel der Saison doch mit einem gewissen Optimismus nach Freiberg gefahren. Immerhin sah man in den letzten Spielen trotz der Niederlagen nicht so schlecht aus, außerdem waren diesmal alle an Deck (und das waren immerhin 11 Spieler).


SSV-Aufgebot des Spiels
Doch von den scheinbaren Verbesserungen in den beiden letzten Spielen war nichts mehr zu spüren. Ohne Selbstvertrauen agierten die Saydaer Spieler.
Am Satzanfang ging es noch ganz gut. Aber dann kämpften sie meistens gegen einen Rückstand. Und war man mal dran sorgte ein eigener Fehlaufschlag für die Einleitung einer neuen Punkteverlustserie. Auch vermisste man ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage. Freiberg reichte diesmal ein sicheres Spiel mit guten Aufschlägen und musste nicht an die eigene Leistungsgrenze gehen.
Positiv bleibt von diesem Spieltag sicher nur der anschließende Besuch des Freiberger Weihnachtsmarktes im Gedächtnis.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Danny Braun, Marvin Walther, Lars Kaltofen, Markus Herklotz, Rico Schmidt, Lars Liebe, Robby Göhler, Nico Glöckner, Frank Schröder

Bericht: Volkmar Herklotz

 

SV Linda - SSV 1863 Sayda 3:0 (25:21, 25:23, 25:17)

Da war mehr drin

Der Leistungstrend beim SSV zeigt weiter konstant nach oben, aber auch die Serie ohne Satzgewinn wollte in Brand gegen den SV Linda nicht abreißen.
Sayda präsentierte sich jedoch in allen Bereichen besser als noch vor zwei Wochen in Freiberg: agiler in der Feldabwehr und erfolgreich im Block. Vor allem fand man von Beginn an ins Spiel und hielt mit den Lindaern Schritt, ohne zuerst unnötig Punkte einzubüßen. So waren die ersten beiden Sätze bis zum Ende hin eng umkämpft, in beiden Fällen waren es aber die Gastgeber, welche die Entscheidung für sich erzwangen. Insbesondere im zweiten Satz war man dem Satzsieg gefährlich nah – fing aber auch genau an dieser Stelle wieder mit Straucheln an.
Die jeweilig enttäuschenden Ausgänge der ersten zwei Sätze schienen sich auf den dritten zu projizieren. Auf einmal leisteten sich die Saydaer wieder längere Fehlerphasen und erlaubten dem Gegner auf diese Weise einen Punkteabstand aufzubauen. Damit entschied Linda auch das Spiel für sich, der Vorsprung der Gastgeber genügte um den SSV auf Distanz zu halten.
Dementsprechend gibt es zu dem Spiel auch kaum mehr zu sagen – man hatte Linda, die sich im oberen Teil der Tabelle bewegen, einiges entgegenzusetzen. Am Ende hat es nicht dafür gereicht, mehr als nur ein Lob für die Leistung einzufahren. Die nächste Chance, die Früchte des Aufwärtstrends zu ernten, gibt es am 14.12. in Freiberg gegen Pama - mit dem letzten Spiel des Kalenderjahres 2013.

Das zweite Spiel des Tages gewann die Auswärtsmannschaft: CPSV II bezwang die Lindaer mit 3:0, ein Spiel was streckenweise auch enger war, als es das Ergebnis nach Sätzen vermuten lässt.

Für den SSV spielten: Lars Kaltofen, Danny Braun, Markus Herklotz, Robby Göhler, Nico Glöckner, Heiko Meyer, Rico Schmidt, Lars Liebe, Frank Schröder

Bericht: Markus Herklotz

 

* 1. VV Freiberg I - SSV 1863 Sayda 3:0 (25:17, 25:17, 28:26)

Sayda Serie hält an

Ein weiterer Spieltag ist vergangen und der SSV versäumte es erneut zu punkten. Nach wie vor steht auch kein gewonnener Satz auf Saydaer Seite.
Wieder hielt der SSV-Kader Überraschungen bereit: Am Abend zuvor verletzte sich Zuspieler Heiko M., dafür gab jedoch die Clausnitzer Garde ihr Debüt im grünen Trikot. Mit auf einigen Positionen geändertem Start-Sechser ging es also in Freiberg gegen den gut in die Saison gestarteten VVF.
Dementsprechend selbstbewusst zeigten sich die Freiberger auch von Beginn an, während bei Sayda noch durch der Umstände halber Unstimmigkeiten herrschten. Nach dieser anfänglichen Einfindungsphase festigte sich das Saydaer Spiel allerdings und man konnte vor allem mit viel Durchschlagskraft im Angriff dagegen halten – an dieser Stelle machten sich auch die Neuzugänge bemerkbar. Jedoch offenbarte sich ein ähnliches Bild, wie in den letzten Spielen: Individuelle Fehler summierten sich in den ungünstigsten Momenten auf und sorgten somit dafür, dass der Gegner ein Punktepolster aufbauen konnte, das nur schwer aufzuholen war. Gerade im ersten Satz kamen zudem noch einige verschenkte Bälle durch zu viele Aufschlags-Fehler hinzu.
Der zweite Satz war nicht nur im Ergebnis (17:25), sondern auch im Gesamtbild des Spielverlaufs zum Ersten identisch. Sayda konnte mithalten und arbeitete sich auch nach Punktrückständen wieder an die Freiberger heran, insgesamt reichte es aber durch phasenweise Schwächen nicht, um an dem sicher auftretenden Gegner vorbeizuziehen.
Im dritten Satz sahen sich die SSV-Männer zwar schnell einem Rückstand entgegen (2:8), mobilisierten aber noch einmal die Kräfte und zwangen die Gastgeber zu einem hart um kämpften Satz. Vor allem durch Minimierung der Fehler in allen Mannschaftsteilen und weiterhin konstant überzeugendem Angriffsspiel, nivellierten die Saydaer den Rückstand und gingen ihrerseits in Führung. Am Ende hatte der SSV den ersten Satzgewinn nicht nur einmal in der Hand: In einer fesselnden Schlussphase mit langen Ballwechseln hatte Sayda gleich zwei Satzbälle. Letztendlich behielt der VVF aber die Oberhand (26:28).
Der SSV war also nah dran an diesem Tag – wer weiß, wie das Spiel nach einem Satzgewinn verlaufen wäre. Vor allem aber nach den ersten zwei Sätzen gewannen die Freiberger verdient, vermutlich war es auch die daraus entstandene Sicherheit, die im dritten Satz den Ausschlag gab.

Die Gastgeber gewannen auch das zweite Spiel des Tages gegen Aufsteiger SV Hainichen in einem knappen Spiel mit 3:2.

Eine Gesamtbeurteilung des 4. Spiels erübrigt sich. Die Tabelle kann man erst einmal außen vor lassen – Sayda muss vor allem auf sich selbst schauen. Und da zeigt die Tendenz nach oben, insbesondere spielerisch. Zudem kann man zufrieden auf die Neuzugänge schauen, die sich am Samstag gut einfügten und mit ihrer Qualität der Mannschaft sofort weiterhelfen konnten. Nun gilt es weiterhin auf Kurs zu bleiben und auf den nächsten Stufen der mühsamen erscheinenden Leiter die Zuversicht in eigene Stärken nicht zu verlieren.

Weiter geht's am 23.11. in Brand-Erbisdorf gegen die Tabellenzweiten vom SV Linda.



Für den SSV spielten: Lars Kaltofen, Danny Braun, Markus Herklotz, Robby Göhler, Nico Glöckner, Jörg Preißler, Rico Schmidt, Lars Liebe, Marvin Walther

Bericht: Markus Herklotz

 

 

* SSV 1863 Sayda - Union Milkaug II 0:3 (12:27, 17:25, 12:25,) * SSV 1863 Sayda - Chemnitzer PSV II 0:3 (11:25, 10:25, 14:25) Sayda fehlt die Durchschlagskraft Auch nach dem zweiten Spieltag bleibt sich der SSV einen Satz- geschweige denn Spielgewinn schuldig. Erneut war die Startformation mehreren Veränderungen unterworfen – ein Dilemma, welches sich seit Mitte der letzten Saison von Spieltag zu Spieltag wiederholt. In der Summe bleibt vom ersten Heimspieltag, dass es gegen Milkau II und den CPSV II klare 0:3 Niederlagen hagelte. Somit gibt es auch wenig zu den zwei kurzen Spielen zu sagen. Zwar machte der Spielaufbau der Saydaer in allen Belangen einen sichereren Eindruck als noch vor zwei Wochen in Hainichen, im Angriff blieb der SSV jedoch zu oft im Block oder der Feldabwehr der Gegner hängen, als dass mit der Punkteproduktion der Gäste mitgehalten werden konnte. Selbst in Spielsituationen, in denen Sayda die spielbestimmende Mannschaft war, fanden die Gästemannschaften zu schnell zurück ins Spiel und bauten ihrerseits sofort einen bemerkenswerten Punkteabstand auf. Dieser Wechsel des Momentums war in nahezu jedem Satz zu beobachten und machte es fast unmöglich, in die Punkteregion zu kommen, in der man einem Satzgewinn nahe ist. Ein Blick auf die Spielergebnisse und die Tabelle ist mehr als ernüchternd, daher gilt es jetzt, das Positive aus der Situation zu ziehen. Die Saison ist erst drei Spiele jung, die man nun abhaken kann; im November heißt es für den SSV also "Neustart". Die unbestreitbar guten Ansätze werden helfen, Konstanz ins Saydaer Spiel zu bringen, alte Stärken wieder glänzen zu lassen und so bald wie möglich wieder zu punkten. Der nächste Schritt in diese Richtung kann am 9.11. in Freiberg zu Gast beim VVF getan werden. Für den SSV spielten: Heiko Meyer, Danny Braun, Marvin Walther, Lars Kaltofen, Markus Herklotz, Maik Rodestock, Rico Schmidt, Lars Liebe, Frank Schröder Bericht: Markus Herklotz

 

 

* SV Motor Hainichen 1949 - SSV 1863 Sayda 3:0 (25:21, 25:16, 25:17) Erstes Punktspiel geht verloren Eigentlich ist nur das eingetreten was jeder erwartet hat. Mit den Ausfällen von Stammspielern und deshalb nur mit sechs Leuten angereist, wurde es die befürchtete Niederlage gegen Motor Hainichen. Trotzdem haben sich alle geärgert. Etwas mehr wollte man schon dagegenhalten. Bis zur Hälfte jeden Satzes hielt man ganz gut mit, doch in der Schlussfase jeden Satzes hatte man nicht zu bestellen. Was waren die Ursachen? Unser Team musste auf einen Außenangreifer und den zwei Mittelblocker verzichten und stellte deshalb komplett um. Mittelblocker wurde der erst 16jährige Marvin. Lars L., in der letzen Saison meistens Libero, ging auf Diagonal. Beide machten ihre Sache gut, konnten aber logischerweise das Spiel nicht entscheiden. Lars K. ging ebenfalls wie Markus auf die Außenangreiferposition und Jörg auf Mitte. Damit standen alle außer unserem Zuspieler auf anderen Positionen. Alle versuchten ihr Bestes, aber es reichte nicht gegen Hainichen, die ein sehr gefälliges und sicheres Spiel aufzogen. Anders wie bei uns standen bei der Hainicher Mannschaft auf dem Spielberichtsbogen immerhin 11 Spieler. Unser Mannschaft hatte mehr mit sich zu tun, spielte zu bieder, konnte keine eigenen Akzente setzen und verlor letztendlich dadurch eindeutig. Positiv fand der Berichterstatter, dass Spielkapitän Jörg unmittelbar nach dem Spiel noch in der Halle die richtigen Worte zur Einordnung des Spieles fand. Auch in der Kabine kam nochmals jeder zu Wort zu einer persönlichen Einschätzung. Es ist davon auszugehen dass so eine Situation(Anreise mit 6 Spielern) in dieser Saison normalerweise nicht wieder vorkommen wird. Einiges dazu ist schon besprochen worden. Wenn man weiß, dass am Tag vorher 14 Leute(!!) im Training waren, sollte es doch gelingen künftig zumindest zahlenmäßig eine leistungsfähige Mannschaft zu stellen. Im Spiel davor besiegte der CPSV Chemnitz II. Hainichen sicher mit 3 : 0. In dieser Form wird der CPSV sicher um den Aufstieg mitspielen. Davon können sich Saydaer Zuschauer beim ersten Heimspiel unserer Mannschaft am 12.10.13b> ihr eigenen Urteil bilden, da Chemnitz sich im Spiel nach Milkau 2. Mannschaft in Sayda gegen unsere Mannschaft vorstellen wird. Für den SSV spielten: L. Kaltofen, J. Preißler, M. Herklotz, H. Meyer, M Walther, L. Liebe Bericht: Volkmar Herklotz

 

 

* SSV 1863 Sayda - Hennersdorfer SV I 0:3 (12:25, 12:25, 17:25)

* SSV 1863 Sayda - LSV Langenb./Fal. I 1:3 (12:25, 24:26, 25:22, 13:25)

Sayda verliert in der ersten Pokalrunde

Ohne große Erwartungen sind unsere Volleyballmänner zu den Pokalspielen nach Augustusburg gefahren. Zum einen sollten die Pokalspiele sowieso noch zur Saisonvorbereitung genutzt werden. Zum anderen musste man gleich gegen den Viertplazierten der letzten Bezirksligasaison, Hennersdorf sowie dem Aufsteiger zur Bezirksklasse aus der anderen Staffel, Langenberg/Falken antreten.
Dazu kam noch, dass man wegen Spielerausfällen nur zu sechst antreten konnte und entsprechend umstellen musste.

Entsprechend unsicher begannen auch die Saydaer gegen Hennersdorf. Das zeigte sich vorallem in einer Annahmeschwäche. Eine ungewohnt niedrige Halle verstärkte dies noch. So hatte Hennersdorf leichtes Spiel, ging schnell in Führung und baute dies bis zu den Satzenden ungefährdet aus. Lediglich im dritten Satz konnte der SSV anfangs etwas dagegen halten, aber auch das nicht entscheidend.

Im zweiten Spiel war es zunächst ähnlich. Doch dann trat Sayda selbstbewußter auf. Mitte des zweiten Satzes konnte ein 7 Punkterückstand aufgeholt werden und Gleichstand erzielt werden. Dann führte man sogar 22 : 21. Es ging hin und her, aber das glücklichere Ende lag mit 24 : 26 beim Gegner. Ähnlich eng ging es dann im dritten Satz zu. Diesmal lag Sayda vorn, aber bei 20 : 20 war wieder Gleichstand. Diesmal ließ sich unser Team aber nicht beirren und gewann mit 25 : 22. Unverständlich dann wieder der Abfall im nächsten Satz. Diesmal kam man wieder nicht ins Spiel, so dass Langenberg/Falken ungefährdet den Satz und das Spiel gewinnen konnte. Fazit des Spieltages: Die Mannschaft machte das Beste aus der etwas mißlichen Situation. Zwei Spieler, die in der eltzten Saison wenig zum Einsatz kamen, konnten mal durchspielen. Und wenn das Team die Bälle in der Annahme kontrolliert nach vorn brachte, waren durchaus auch einige passable Spielzüge sehen.

Für den SSV spielten: L. Kaltofen,D. Braun, M. Herklotz, H. Meyer, M. Walther, M. Rodestock

Bericht: Volkmar Herklotz

SSV 1863 Sayda – TSV Zschopau II 0 – 3 (22:25, 23:25, 22:25)

Sayda verliert die Relegation

3:0 (22, 23, 22) gewann der TSV Zschopau II das Relegationsspiel in Sayda zur Volleyball-Bezirksklasse. Dabei präsentierte sich Zschopau II als Dritter der Kreisunion nicht einmal als eine übermächtige Mannschaft, gewann aber letztendlich verdient.
Der SSV 1863 verstand es wieder nicht durchgängig das eigene System erfolgreich durchzubringen .So kam man im ersten Satz nach schlechtem Beginn zunächst nie näher als drei Punkte heran, lag dann aber doch plötzlich beim 23:22 nur noch ein Punkt zurück. Doch individuelle Fehler verhinderten den Erfolg.


Bilder sollen folgen
Hoffnung machte der Beginn dessen zweiten Satzes, da der Schwung vom vorherigen Satzende mitgenommen wurde. Zwischenzeitlich hatten die Saydaer Männer sieben Punkte Vorsprung (13:6). Kurz vor Schluß waren es beim 23:21 noch zwei Punkte. Wieder waren es jedoch individuelle Fehler die zum Verlust auch dieses Satzes führte. Davon erholte sich Sayda nicht mehr. Zschopau spielte auch im dritten Satz sein Pensum herunter. Zwar kam die Heimmannschaft zum Schluss noch mal heran, konnte aber auch diesen Satzverlust nicht verhindern. Damit muss der Aufsteiger als 8. die Bezirksklasse wieder verlassen, wenn nicht durch die neuen Staffeleinteilungen doch noch der Verbleib möglich ist. Das wird sich in Kürze entscheiden. Die Hoffnung ist aber gering.
Wenn die Entscheidung diesbezüglich gefallen ist werden wir hier an dieser Stelle noch eine Analyse dieser Saison versuchen und einen Ausblick auf die Kommende halten. Denn alle Spieler sind sich einig, es geht weiter.


Bilder sollen folgen

Für den SSV spielten: J. Preißler, D. Braun, M. Herklotz, T. Gläser, L. Kaltofen, H. Meyer, L. Liebe, R. Maciej, M Walther, M. Erler

Bericht: Volkmar Herklotz

 

SSV 1863 Sayda – SV Linda 1 – 3 (19:25, 14:25, 25:20, 15:25)

SSV 1863 Sayda – SV Chemnitz Harthau II 2 – 3 (18:25, 25:21, 20:25, 25:18, 13:15)

Verloren und doch "gewonnen"!

Die in sich widersprüchliche Überschrift verlangt nach einer Erklärung.
Am letztem Spieltag der Saison hatte Sayda wieder einmal verloren, wie meistens in dieser Saison. Aber seit langem gab es wieder mal Satzgewinne. Noch wichtiger, die Spielfreude ist zurück gekehrt. Deshalb sehen die Saydaer Volleyballmänner diesen Spieltag seit langem wieder einmal durchweg positiv. Doch der Reihe nach.
Im ersten Spiel ging es den Kreisrivalen SV Linda.
Diese wollten mit einem Sieg ihre Hoffnung auf den dritten Platz bekräftigen. Durch den Sieg von PSV II. bei Milkau II. war es aber letztendlich nicht erfolgreich. Sayda begann nervös, obwohl der Zuspieler Heiko sich stark bandagiert wieder zurück gemeldet hatte und zwei Spielerpässe für Spieler aus der zweiten Reihe erst am Spieltag eintrafen. Im ersten Satz war Linda immer vorn und gab das auch nicht wieder ab(19:25). Noch deutlicher wurde der 2. Satz abgegeben( 14: 25). Sayda stellte nun um. Und plötzlich entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zum 8 : 8 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Dann zog Sayda an und konnte sich bis zum Endstand immer weiter zum 25 : 20 absetzen. Unerklärlich dass im vierten Satz Linda wieder von Anfang an dominierte und letztendlich einen klaren Satzgewinn und damit einen verdienten Sieg erreichte.

Aufbau des Angriffs
Wahrscheinlich gab niemand von den wieder zahlreichen Zuschauern in der Halle den Saydaern gegen den feststehenden Aufsteiger zu Bezirksklasse ein Chance. Doch schon im ersten Satz spielten die Saydaer Mannschaft wie ausgewechselt. Erst nach dem 16 : 16 konnte sich Chemnitz-Harthau II Mit einem Zwischenspurt zum 16 : 18 absetzen und dann klar gewinnen(18:25). Im nächsten Satz staunten nicht wenige, dass Sayda den Kampf annahm, von Anfang führte und dann mit 25 : 20 den Satz gewinnen konnte.
Umkämpft der dritte Satz. Nach einem 20 : 20 gewann der Tabellenführer noch sicher mit 20 : 25. Doch im vierten Satz beeindruckte Sayda am Anfang durch eigene Angriffe und vor allem auch guten Block deutlich. Obwohl Harthau nochmal auf zwei Punkte heran kam, sicherte sich Sayda den Sieg mit 25 : 18 eindrucksvoll.
So ging es auch im Entscheidungssatz weiter. Beim Stand von 8 : 6 für Sayda wurden die Seiten gewechselt. Beide Mannschaften kämpften verbissen(11 : 11), aber der Tabellenführer hatte mit 15 : 13 auch das nötige Quentchen Glück. Ein starkes Spiel vom achtplazierten(!) Sayda.

Dieses macht Hoffnung auf die bevorstehenden Relegationsspiele am 20.04.13. Fest steht auf Grund der Wettspielordnung, dass der 1. VV Freiberg als Letzter abgestiegen ist. Der Ort und die Gegnerschaft der Relegation stehen noch noch endgültig fest. Auch Sayda hat sich für das Heimrecht beworben.


Der Block steht
Nach einer Information des Bezirkes wird die Relegation "auf Verdacht" gespielt, da die oberen Klassen ihre Spiele erst später beenden und jetzt noch nicht abzusehen ist, welche Mannschaft dort absteigen müssen. Damit ist noch alles offen, ob Sayda in der Bezirksklasse verbleiben kann. Die Saydaer Mannschaft will dafür kämpfen, wird aber jede sportliche Entscheidung akzeptieren.
Insgesamt bleibt es als Fazit nach dem Aufstieg eine "Seuchensaison" mit Langzeitverletzten, weiteren Ausfällen anderer Spieler und vor allem des tragischen Unfalltodes unseres 23jährigen Spielertrainers Konrad Schröder. Wir gedenken seiner auch in dieser Situation.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Danny Braun, Markus Herklotz, Lars Liebe, Torsten Gläser, Heiko Meyer, Marvin Walther, Ron Maciej

Bericht: Volkmar Herklotz

 

SSV 1863 Sayda – SV Union Milkau 0 – 3 (24:26, 18:25, 19:25)

SSV 1863 Sayda – Chemnitzer PSV II 0 – 3 (23:25, 21:25, 14:25)

Glückloser Heimspieltag: SSV wieder ohne Punkte

Auch zum ersten Heimspieltag im Jahr 2013 gelingt es dem SSV nicht, sich einen Sieg zu sichern. Das erste Spiel ging 0:3 gegen eine Milkauer Mannschaft verloren, gegen die Sayda im November noch 3:2 gewinnen konnte. Der erste Satz wurde vor allem deswegen abgegeben, weil der SSV zu Beginn zu nervös auftrat und durch Eigenfehler viel zu viele Punkte verschenkte. Zwar konnte Sayda sowohl ein 3:7 und ein 7:12 noch ausgleichen und hatte beim 24:24 den Aufschlag auf der eigenen Seite – doch Milkau behielt am Ende die Überhand, der SSV bezahlte für den unsicheren Beginn. (24:26)
Der zweite Satz begann besser. Die Saydaer Mannschaft schaffte es, die Angriffslust der zweiten Hälfte des ersten Satzes nach dem Seitenwechsel aufrechtzuerhalten und führte indes mit 6:2. Doch wieder schlichen sich unnötige Fehler in allen Mannschaftsteilen ein, Milkau übernahm die Führung (7:10) und hatte bis zum Ende des Satzes kein sonderlich schweres Spiel mit einem ratlosen SSV-Sechser. (18:25)
im 3. Satz wiederholte sich der zweite: Sayda führte (6:3, 9:7, 11:8), war im Laufe des Satzes aber nicht souverän genug um die Führung in einen Satzgewinn umzumünzen. (19:25) Milkau triumphierte schlussendlich und Sayda scheiterte ein weiteres Mal mehr oder weniger an sich selbst.
Ein enttäuschendes Spiel, doch selbstverständlich wollte man den Spieltag nicht einfach verloren geben.

Danny beim Angriff
Eine weitere Chance hatte man ja noch, nun gegen den Tabellendritten CPSV II. Motiviert ging der SSV in den ersten Satz und bot gegen eine starke Chemnitzer Mannschaft eine ansehnliche Leistung. Zudem boten sich ungewöhnlich lange Ballwechsel, beide Mannschaften kämpften um jeden Punkt und gaben keinen Ball verloren. Sayda erspielte sich zu Beginn eine Führung, Chemnitz übernahm das Punkte-Ruder allerdings zur Mitte des Satzes und konnten sich so knapp durchsetzen. (23:25)
Der zweite Satz blieb genauso eng (5:5, 14:14), Sayda war im Spiel und hielt gut dagegen, konnte die Leistung auch nach der Verletzung des Zuspielers Heiko Meyer aufrecht verhalten. Letztendlich waren es im zweiten Satz – wie im ersten auch – Nuancen, die entschieden. Chemnitz baute sich in einer kurzen Schwächephase der Saydaer eine Führung auf (19:21, 21:23), die letztendlich den Satz entschied. (21:25)
Zwar war das Spiel noch nicht entschieden, aber der 0:2 Rückstand nach zwei aufreibenden Sätzen zehrte an den Saydaer Kräften. Im 3. Satz spielte der CPSV souverän auf, während sich der SSV Sechser zu viele Fehler leistete und so in der Mitte des Satzes den Anschluss verlor. Chemnitz gewann also auch den dritten Satz (14:25) und somit das Spiel.
Einen Heimspieltag 0:6, ohne jeglichen Satzgewinn, zu verlieren, ist immer enttäuschend. Vor allem das Spiel gegen Milkau muss einer kritischen Nachbetrachtung unterzogen werden, zu viele unnötige Fehler nivellieren die Chance auf einen Sieg, der, spielerisch, durchaus im Bereich des Möglichen lag. Gegen den stärkeren CPSV zeigte die Saydaer Mannschaft Moral und eine gute Leistung. Letztendlich hat es – sicherlich auch etwas unglücklich - nicht gereicht, aber mit dem Auftritt aus den ersten zwei Sätzen braucht man sich nicht zu verstecken. So steht am Ende der zwei (sehr gut geleiteten) Partien am Ende zwar Enttäuschung, aber auch die Erkenntnis, dass Erfolgserlebnisse in Reichweite liegen.
Während der vorletzte Tabellenplatz feststeht, hat der SSV in dieser Saison noch einen Tag vor heimischer Kulisse, um einen spielerisch versöhnlicheren Ausgang zu finden. Am Samstag, den 06.04. kommen mit dem SV Linda und dem Tabellenführer Chemnitz-Harthau II noch einmal zwei hochkarätige Gegner in die Bergstadtarena.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Lars Kaltofen, Danny Braun, Torsten Gläser, Lars Liebe, Marvin Walther

Bericht: Markus Herklotz

 

* SG Mauersberg I – - SSV 1863 Sayda 3:0 (25:13, 25:21, 25:18)

Auch beim Tabellen-Zweiten Nichts zu holen

Dass der SSV aus Mauersberg nach Hause fuhr, ohne zumindest einen Satzgewinn mitzubringen, fiel wohl in die Kategorie "Mittagsmüdigkeit". Der Beginn des Spiels wurde völlig verschlafen. Der Gastgeber hatte da sehr leichtes Spiel, Sayda machte einen Fehler nach dem anderen und hatte starke Probleme ins Spiel zu finden. Somit war der erste Satz schnell beendet – 25:13 für Mauersberg.
Enttäuscht vom ersten Satz, wollte man es der Heimmannschaft im Zweiten natürlich nicht wieder so einfach machen. Und tatsächlich, Sayda fand zunehmend in Spiel. Das lag vor allem an der zunehmenden Stabilisierung in der Annahme. Der Satz blieb bis zum Schluss spielerisch ausgeglichen. Mauersberg war schlussendlich jedoch überlegen und setzte sich am Satzende mit 25:21 durch.
Bei einem 2:0 ist noch nichts verloren – zu Beginn des dritten Satzes wirkte das aber so. Die Gastgeber bauten ein 7:2 Führung auf, Sayda spielte zwar besser als im ersten Satz, es mangelte aber an der Angriffseffizienz des zweiten Satzes. Trotz 17:9 Rückstands konnte sich der SSV noch einmal heranarbeiten, den großen Punktunterschied aber nicht mehr wett machen. (25:18)
Der SSV sah sich an diesem Spieltag selbst mit Licht und Schatten auftreten.

Warten auf die Angabe
Positiv kann man dem Spiel abgewinnen, dass man sich nach verschlafenem ersten Satz noch einmal hineingekämpft hat und im zweiten und dritten Satz ordentlichen Volleyball gezeigt hat. Zudem konnte Marvin Walther, der mit 16 Jahre jüngste im Kader, sein Debüt im Start-Sechser vermelden und lieferte, nach anfänglichen Schwierigkeiten (nachdem sich die Mauersberger ihn als Ziel für ihre Angaben ausgesucht hatten), ein gutes Spiel ab. Auch Lars Liebe, Libero pro forma und an diesem Tag Motivator von der Bank, brachte Sicherheit in das Spiel der Saydaer, nachdem er eingewechselt wurde.
Die Auswärtsreisen sind für diese Saison beendet. Jetzt stehen noch zwei Heimspieltage an, bei denen der SSV noch einmal Vollgas geben möchte um die Saison so positiv zu beenden.
Am Samstag, dem 23.03. empfängt der SSV in der Saydaer Halle ab 14 Uhr Milkau und den CPSV II.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Lars Kaltofen, Danny Braun, Lars Liebe, Marvin Walther

Bericht: Markus Herklotz

 

* SV Pama Freibeg I - SSV 1863 Sayda 3:0 (25:19, 25:15, 25:17)

SSV Sayda 2013 weiterhin punktlos

Am Ende des Spieltages standen zwei klare 3:0 Siege für Pama auf dem Papier. Nachdem sich die Freiberger gegen Stadtrivalen VVF schlussendlich souverän durchgesetzt hatten, stand den Gastgebern eine Saydaer Mannschaft gegenüber, die endlich wieder punkten wollte. Auch wenn feststand, dass es gegen Pama gewohnt schwer wird, sollten zumindest die alten Stärken reaktiviert werden.
Dieser Vorgabe wurde der SSV Sechser zunächst auch gerecht, durch konsequentes Spiel und Fehler auf Pama Seite, führten die Saydaer schnell mit 7:1. Doch was sich dann abspielte, entzieht sich immer noch dem Verständnis der Gäste aus der Bergstadt. Der Schiedsrichter, gestellt vom VVF, entschied sich dazu, die ganz elitäre Linie zu führen und jedes zweite Zuspiel des Stellers als unsauber abzupfeifen. So wurde das Match hitzig und entfernte sich davon, ein flüssiges Spiel zu sein. Pama glich mit 7:7 aus und auch wenn die Saydaer (weiterhin gut aufspielend) den Widerständen zu Trotz noch einmal mit 14:12 in Führung gehen konnten, gelang es Pama, sich den Satz am Ende mit 19:25 zu sichern.
Nachdem der eigentlich gute Start letztendlich völlig aus dem Ruder gelaufen ist, veränderte sich auch die Spielanlage des SSV zum Schlechteren. Im zweiten Satz war die Verunsicherung deutlich anzumerken, die guten Züge des ersten Satzes, waren nicht wiederzufinden. Pama konnte dadurch den 2. Satz mehr oder weniger problemlos gewinnen. (15:25)


Aufmunterung trotz Unverständnis
Trotz des entmutigenden Verlaufs wollte man das Spiel aber natürlich nicht verloren geben. Letztendlich fand man aber keinen sicheren Weg zurück ins Spiel, auch im 3. Satz behielt Pama die Oberhand, auch wenn die Saydaer zumindest in der ersten Hälfte des Satzes besser mithalten konnten. (17:25)
Pama gewann somit am Ende mit 3:0. Sicherlich nicht unverdient, da das Auftreten über die gesamte Strecke gesehen einfach souveräner und schlussendlich besser war. Trotzdem ist es ärgerlich, wie der Sieg zu Stande kam. Sayda hat gezeigt, dass sie den Freibergern die Stirn bieten können, wurden aber früh im Spiel ihrer Spielanlage beraubt. Definitiv ist es fragwürdig, ob man ein Spiel auf diese Art und Weise in der Bezirksklasse leiten muss. Manchmal scheint vergessen zu werden, dass man sich nicht im Profisport findet und dass das Spiel (und ja, auch der Spaß daran) im Vordergrund steht und nicht der Schiedsrichter. Aus Sicht aller spielenden Beteiligten einfach unnötig, das Spiel durch eine bornierte und überprofessionalisierte Regelauslegung zu zerstören - ganz zu schweigen davon, dass diese nicht konsequent auf beiden Seiten zum Tragen gekommen ist. Das sorgt für Frust und Dissonanzen, die im Hobbysport wirklich keiner braucht.
Als nächstes steht für den SSV 16.03. eine weitere schwere Aufgabe beim Tabellenzweiten Mauersberg an.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Lars Kaltofen, Frank Schröder, Danny Braun, Lars Liebe, Marvin Walther

Bericht: Markus Herklotz

 

* TV Vater Jahn Burgstädt I - SSV 1863 Sayda 3:1 (23:25, 25:17, 25:16, 25:16)

Auswärtsniederlage in Burgstädt

Ohne Kapitän Jörg Preißler reiste der SSV Sayda an einem verschneiten Samstag nach Burgstädt. Der direkte Tabellennachbar der Saydaer hinkt den Punkterfolgen der Vorjahressaison hinterher und hatte sich einen Sieg gegen die Gäste fest auf die Fahnen geschrieben.
Zu erst einmal mussten die Gastgeber aber gegen den Tabellenführer aus Chemnitz-Harthau antreten. Dabei bekam man ein schnelles Angriffsspiel zu sehen, bei dem Burgstädt über weite Strecken des Spiels mit Harthau mithalten konnte. Letztendlich zeigten sich die Aufstiegsfavoriten allerdings souveräner und sicherten sich den 3:1 Auswärtssieg.
Sayda erwartete also keine leichte Aufgabe, zumal man wieder einmal personalgeschwächt antrat. So musste die Start-Formation wieder umgestellt werden. Nach einigen wenigen anfänglichen Unsicherheiten präsentierten sich die Saydaer aber von ihrer besten Seite, das Angriffsspiel wurde zunehmend flüssiger und effektiver. Durch die frühe Führung der Burgstädter, rannte man aber nichtsdestotrotz den Punkten hinterher. Mit einer Aufschlagsserie schien der Gastgeber den Satz dann auch deutlich zu gewinnen, beim Stand 11:17 nahmen die Saydaer eine Auszeit. Und damit kam die Wende: Endlich konnte man den Ball in der Annahme wieder standesgemäß kontrollieren und Angriffe wieder sicher und erfolgreich ausgespielt werden. Über die Stationen 17:18 und 22:23 konnte der SSV den ersten Satz schließlich noch 25:23 gewinnen.


auf gings ins Match !
Mit dem 1:0 im Rücken ging es in den zweiten Satz. In diesem wurde aber der gleiche Fehler wie im ersten gemacht, zu Beginn konnte sich die Heimmannschaft mehrere Punkte Vorsprung erarbeiten. Sayda glich zwar aus (5:5), allerdings eroberte Burgstädt die Führung zurück. Wieder stand es 11:17, dieses Mal kamen die SSV-Männer allerdings nicht wieder in die Spur zurück, Burgstädt glich nach Sätzen 1:1 aus. (17:25)
Im 3. Satz wurde sich fest vorgenommen, von Beginn an Druck zu machen und und das gelang auch: Am Anfang stand eine 4:0-Führung für Sayda. Von allzu langer Dauer war diese allerdings nicht, Burgstädt glich aus (4:4) und überholte die Gäste. In der Mitte des Satzes blieb es zwar noch spannend (8:11), in der Schlussphase war Burgstädt aber einfach überlegen. (16:25)
Im 4. Satz sollten die Gastgeber dann keine Zweifel daran lassen, dass sie verdient gewonnen hatten, der SSV machte zu viele eigene, einfache Fehler und Burgstädt nutzte das gnadenlos. Schnell sahen sich die Saydaer einem hohen Rückstand entgegen (3:10) und konnten auch bis zum Ende des Satzes keine entscheidenden Gegeninitiativen mehr setzen. (16:25) Wieder steht am Ende also eine Niederlage. Das Positive daran ist, dass trotz der Rotation in der Startformation gute Phasen gezeigt wurden und damit eine deutliche Steigerung im Gegensatz zum Spiel in Freiberg zu verzeichnen ist. Um Spiele zu gewinnen ist das aber nicht genug, dazu muss mehr Konstanz und Souveränität her.
Die Möglichkeit den (zumindest spielerischen) Aufwärtstrend zu untermauern hat der SSV Sayda schon am nächsten Sonntag, dem 3.3., in Freiberg gegen den SV Pama.

Für den SSV spielten: Heiko Meyer, Markus Herklotz, Lars Kaltofen, Frank Schröder, Danny Braun, Lars Liebe, Marvin Walther.

Bericht: Markus Herklotz

 

* 1. VV Freiberg I - SSV 1863 Sayda 3:1 (25:21, 25:19, 23:25, 25:20)

Kein Spiel wie jedes andere

Nach dem tragischen Verlust eines wichtigen Mannschaftsmitgliedes und guten Freundes musste sich die SSV-Mannschaft wieder dem Liga-Alltag stellen. Mit Trauerflor und einer Schweigeminute stand schon zu Beginn fest, dass das Auswärtsspiel beim VVF kein Spiel wie jedes Andere sein würde. Trotzdem wollten die Saydaer beim Tabellenletzten wieder in die Form-Spur zurückkehren und befreit aufspielen.
Damit hatte die Mannschaft allerdings so ihre Probleme; altbekannte Fehler in der Abwehr und ungewohnte Schwächen im Angriff auf Saydaer Seite ließ die Freiberger schnell und selbstbewusst ins Spiel kommen. Die Gastgeber konnten mit 7:2 in Führung gehen und gab die Führung nicht mehr ab, obwohl der SSV in der Mitte des Satzes punktemäßig noch einmal aufholen konnte. Somit endete der 1. Satz relativ deutlich, 25:21, für den 1. VVF.
Auch im zweiten Satz gelang es der Saydaer Mannschaft nicht die eigenen Stärken konsequent genug einzusetzen, Freiberg dominierte weiterhin. Zu viele Unsicherheiten verhinderten ein flüssiges Spiel beim SSV und die Heimmannschaft konnte, trotz nicht weniger Eigenfehler, auch den zweiten Satz für sich entscheiden. (25:19)
Anders präsentierte sich Sayda erst im dritten Satz, Sicherheit kam ins Spiel und es konnten einige überzeugende Punkte gelandet werden. Zwar ging es auch zu Beginn des Satzes eher eng zu, im weiteren Verlauf konnte sich die Saydaer Mannschaft allerdings mit deutlichem Punktevorsprung (19:9) absetzen. Unerklärlicherweise war die Überlegenheit nur von kurzer Dauer, gleich darauf fiel man in die Muster der ersten zwei Sätze zurück; die Freiberger konnten respektablerweise sogar noch kurz vor Satzende (23:23) ausgleichen. Zumindest aber ließen sich die Gäste den Satzgewinn nicht mehr nehmen, auch wenn dieser knapper als nötig ausgefallen ist. (25:23)
Das Ende des dritten Satzes machte sich zu Beginn des Vierten bemerkbar: VVF nahm den Schwung aus den letzten Punkten mit und zeichnete sich durch mehr Spielfreude aus. Das resultierte darin, dass Freiberg einen 5 Punkte Abstand herstellte, den sie bis zum Ende des Satzes und Spiels beibehalten konnten. (25:20)
Letztendlich also ein enttäuschender Auftritt in einem Spiel, aus dem man sich durchaus Punkte versprochen hatte. Jetzt bleibt erst einmal Zeit zum Durchatmen, das nächste Spiel steht erst in etwas weniger als einem Monat, dem 23.02., in (und gegen) Burgstädt statt.


Die Stimmung war am "Boden" !

Für den SSV spielten: Heiko Meyer, Jörg Preißler, Markus Herklotz, Lars Kaltofen, Frank Schröder, Danny Braun, Torsten Gläser, Lars Liebe, Marvin Walther,

Bericht: Markus Herklotz

 

* Chemnitzer Polizeisportverein II - SSV 1863 Sayda 3:1 (25:16, 25:22, 19:25, 26:24)

Mit Auswärtsniederlage in die Weihnachtspause

Die Saydaer Mannschaft versäumt es, sich zwei Tage vor Weihnachten selbst zu beschenken. Bei der Fahrt nach Chemnitz zum Tabellennachbarn CPSV IIwar man gewillt, gerade nach dem enttäuschenden Heimspieltag, wieder einen Sieg einzufahren.
Allerdings gestaltete sich schon der erste Satz entgegengesetzt der eigenen Vorstellungen. Der SSV fand keinen Zugang zum Spiel, was die Heimmannschaft souverän nutzte. (25:16)
Im zweiten Satz steigerte sich Sayda und konnte Schritt halten, doch der CPSV gab die knappe Führung trotz erhöhter Anzahl an Eigenfehlern an keiner Stelle ab und konnte sich das 2:0 mit 25:22 sichern.
Doch der Aufwärtstrend hielt an: Gleich zu Beginn des 3. Satzes trat der SSV sicherer auf, das Angriffsspiel lief flüssiger, während die Heimmannschaft zunehmend Unsicherheiten zeigte. Am Ende stand leistungsgerecht 25:19 auf dem Zähler, Sayda wendete somit eine verfrühte Niederlage ab und machte sich Hoffnungen, die Partie noch einmal drehen zu können.
Doch danach sah es zunächst gar nicht aus, Sayda machte zu Beginn des 4. Satzes mehr Fehler, als im kompletten 3. Satz, wodurch sich die Chemnitzer ein Punkte-Polster aufbauen konnten (9:4). Trotz dieses ernüchternden Beginns schloss Sayda mit dem Spiel noch nicht ab, sondern kämpfte sich zurück; eine klare Leistungssteigerung ab der Satz-Mitte ließ die Gäste mit 19:18 in Führung gehen. Aber auch die Gastgeber steckten nicht auf, zogen wieder an Sayda vorbei und sicherten sich in einer hektischen Schlussphase den Satz- und Spielsieg. (26:24)
Somit ging es ohne Punkte wieder nach Hause. Ein ärgerliches Ergebnis, ein Sieg war an diesem Tag in greifbarer Nähe, am Ende wurde vor allem der beschwerliche Start ins Spiel zum Verhängnis.
Im zweiten Spiel machte der CPSV II den Heimspieltag perfekt, indem sie auch noch Linda 3:2 in die Knie zwangen.
Die Rückrunde beginnt am 26.01.2013 gegen den VVF in Freiberg, wo, wie im Hinspiel (3:0 für Sayda), ein Sieg her soll. Erst einmal aber ein frohes Weihnachtsfest und guten Rutsch ins neue Jahr!

Für den SSV spielten: Heiko Meyer, Danny Braun, Frank Schröder, Lars Kaltofen, Jörg Preißler, Konrad Schröder, Lars Liebe

Bericht: Markus Herklotz

 

SSV 1863 Sayda - TV Vater Jahn Burgstädt I 0:3 (13:25, 12:25, 12:25)

SSV 1863 Sayda - SG Mauersberg I 0:3 (15:25, 24:26, 16:25)

Ausgedünnter SSV-Kader kann Siegesserie nicht aufrecht erhalten

Umso näher der zweite Heimspieltag rückte, desto mehr verletzungs- und krankheitsbedingte Absagen musste die Saydaer Mannschaft verkraften. Nicht nur, dass sowieso schon zwei Spieler als Langzeitsverletzte ausfallen, hinzu kam die schwer zu kompensierende Absage der zwei Saydaer Hauptangreifer. Auch in der zweiten Garde war man nicht vollständig, insgesamt musste Sayda fast auf die Hälfte des Kaders verzichten. Somit ging es mit einem auf 3 Positionen geändertem Sechser in das erste Spiel gegen TV Vater Jahn Burgstädt. Und entsprechend der Vorgeschichte gestaltete sich auch das Spiel: Gleich während der ersten 10 Punkte des ersten Satzes landete Mittelblocker Markus Herklotz unglücklich. Eine Sprunggelenksverletzung war die Folge, sodass die Mannschaft weiterhin dezimiert wurde, da für ihn im 3. Satz endgültig kein Weiterspielen mehr möglich war.
Insgesamt gestaltete sich ein souveräner 3:0 Sieg für die Burgstädter. Zwar konnte die Saydaer Mannschaft in den ersten zwei Sätzen zumindest zu Beginn dagegenhalten, aber über die 3 Sätze traten die Burgstädter deutlich überzeugender auf, während bei den SSV Männern zu selten ein flüssiges Spiel zusammenlief. Zu viele Eigenfehler in der Annahme und auffällig viele Fehlaufschläge verhinderten, dass Sayda richtig ins Spiel fand.
Nach diesem ersten Spiel galt es aber noch gegen Mauersberg anzutreten - immerhin Tabellendritter . Angesichts dieser Herausforderung raffte sich die Saydaer Mannschaft noch einmal auf. Der erste Satz ging zwar verloren, aber immerhin konnte bis zum 14:14 stets Schritt gehalten werden, bis die Mauersberger in der zweiten Hälfte des Satzes davon zogen und mit 25:15 gewannen. Im zweiten Satz konnte Sayda nicht nur dauerhaft die Führung übernehmen, sondern hatte auch mit dem Satzball das erste Erfolgserlebnis des Tages in der Hand. Dieser wurde allerdings vergeben und Mauersberg konnte sich das 2:0 durch ein 26:24 sichern. Mit diesem unglücklichen Ausgang stand auch der 3. Satz wieder unter keinem guten Stern, die Gäste gewannen mit 25:16 und somit das Spiel. Sicherlich bleibt ein äußerst unzufriedener Beigeschmack, gerade in der eigenen Halle zwei mal so deutlich geschlagen zu werden. Allerdings muss man die gegebenen Umstände mit einbeziehen und die positiven Seite betrachten; Spieler, die sonst nicht zum Startpersonal gehören, konnten Erfahrung auf dem Spielfeld sammeln und schlussendlich wird es nicht das letzte Spiel und der letzte Heimspieltag bleiben. Schon am kommenden vorweihnachtlichen Samstag, dem 22.12., kann sich die regenerierte Saydaer Mannschaft mit einem Sieg in Chemnitz gegen den CPSV II wieder in Position für bessere Tabellenregionen bringen.

Für den SSV spielten: Heiko Meyer, Markus Herklotz, Lars Kaltofen, Konrad Schröder, Lars Liebe, Marvin Walther, André Grän

Bericht: Markus Herklotz

 

 

* SV Union Milkau - SSV 1863 Sayda 2:3 (25:22, 14:25, 25:23, 22:25, 10:15) Sayda feiert den ersten Auswärtssieg Bei der 3. Auswärtsreise sollte sich für die Saydaer Volleyballer ein langer Samstag entwickeln. Zuerst stellte der SSV das Schiedsgericht beim ersten Spiel des Tages SV Union Milkau gegen VV Freiberg. Nachdem Milkau mit 2:0 in Führung gegangen war und alles nach einem klaren Heimsieg aussah, bäumte sich der VVF noch einmal auf und glich nach Sätzen aus, wodurch es in den Entscheidungssatz ging. In diesem trat Milkau im Vergleich zu den beiden verlorenen Sätzen wieder mit mehr Souveränität auf und konnte das Spiel für sich entscheiden. Für Sayda galt es nun, nach zwei Stunden an der Linie, selbst auf dem Feld aktiv zu werden und dem Gastgeber Milkau entgegenzutreten. Obwohl es gemeinhin als Vorteil gilt, gegen ein Team anzutreten, das schon 5 Sätze in den Knochen hat, waren etwaige Folge-Schwächen bei Milkau zunächst nicht bemerkbar. So ging der Gastgeber erst einmal in Führung, Sayda konnte aber mit 9:8 die Führung übernehmen, zwischenzeitlich sogar bis auf 5 Punkte ausbauen. Allerdings kam Milkau gegen Ende des Satzes noch einmal ins Spiel und konnte somit die Saydaer, die noch mit 20:17 führten, auf der Zielgeraden überholen und den ersten Satz für sich entscheiden. (25:22) Die Unsicherheiten, die zum Verlust des ersten Satzes geführt hatten, waren im 2. Satz nicht mehr zu erkennen, Sayda gab die gleich zu Beginn herausgespielte Führung nicht mehr ab und glich mit einem klaren Satzgewinn (25:14) aus. Milkau steckte sich allerdings nicht auf und kam im 3. Satz wieder ins Spiel. Keine der Mannschaften konnte eine deutliche Führung aufbauen, wodurch es bis zum Ende des Satzes spannend blieb. Letztendlich behielt die Heimmannschaft knapp die Oberhand (25:23). Sayda, wieder einem Rückstand nach Sätzen entgegenstehend, zeigte an dieser Stelle Nehmer-Qualitäten und kämpfte sich in den 4. Satz hinein. Milkau stemmte sich dagegen und blieb dran, jedoch führten die Saydaer über den Großteil des Satzes (wenn auch nicht immer restlos überzeugend). und ließen sich den Satz-Ausgleich nicht nehmen (25:22). Somit stand auch im zweiten Spiel des Tages ein Entscheidungssatz an. Die Saydaer-Mannschaft behielt letztendlich den längeren Atem und sicherte sich den Gesamtsieg mit einem relativ souveränen 15:10, wenn auch dieser Satz nicht ohne kleineren Wackler im Mittelteil auskam.

Insgesamt darf sich also über die ersten Punkte auf fremden Boden gefreut und der Aufschwung des zweiten Sieges in Folge mit in den Dezember genommen werden. 

Für den SSV spielten: Heiko Meyer, Danny Braun, Markus Herklotz, Lars Kaltofen, Jörg Preisler, Konrad Schröder, Marvin Walther

Bericht: Markus Herklotz

 

 

* SSV 1863 Sayda - SV Pama Freiberg I 0:3 (25:27, 19:25, 13:25,) * SSV 1863 Sayda - VV Freiberg I 3:0 (25:20, 25:11, 25:21) Teilerfolg zum 1. Heimspieltag Viel vorgenommen hatte sich der Aufsteiger für die ersten Heimspiele. Nach zwei Niederlagen auswärts sollte nun mal mindestens ein Sieg her. Entsprechend engagiert begann der SSV gegen den Tabellenvierten. Schnell stand es 5 : 1 für Sayda, aber PAMA konterte genauso schnell zum 5 : 7. Es entwickelte sich in der Folgezeit ein spannendes Spiel mit zahlreichen und erfolgreichen Angriffsaktionen von beiden Seiten. Keine der Mannschaften konnten sich absetzen. Über die Stationen 14 : 14, 18 : 18 und 22 : 22 kam es zum dramatischen Satzfinale. Beide Mannschaften hatten ihre Chance, bis PAMA mit 27 : 25 den Satz gewinnen konnte. Davon erholte sich die Heimmannschaft nicht mehr. Der 2. Satz war lange ausgeglichen, aber dann setzte sich PAMA etwas ab und gewann diesen und den nächsten Satz klar. Der Unterschied zwischen beiden Mannschaften war an diesem Tag das homogenere Auftreten von PAMA im Spiel. Dazu kam, dass der Aufsteiger die gegnerischen Schnellangriffe über die Mitte nicht in den Griff bekam. Im nächsten Spiel gegen den Tabellennachbarn und -letzten VV Freiberg ging es um alles. Eine Niederlage konnte man sich nicht mehr leisten, wenn nicht bereits frühzeitig die Hoffnung auf ein Bestehen in der Bezirksklasse aufgegeben werden sollte. Sayda aber kam schnell zu einer komfortablen Führung. Der 1.VVF kämpfte sich nochmal bis auf zwei Punkte beim 19 : 17 heran - bis Sayda alles klärte und mit 25 : 20 gewann. Diesen neuen Schwung nahm der SSV in den den zweiten Satz mit und machte beim 25 : 11 kurzen Prozess. Im dritten Satz führte Freiberg lange und deutlich. Nachdem Sayda beim 19 : 19 wieder ran war, setzen sich der SSV dann noch durch und gewann den Satz und das Spiel. Ein erstes Fazit der Mannschaft nach vier Spielen noch in der Halle: "Der Erfolg gegen den 1. VVF kann nicht überbewertet werden, da der Tabellenletzter zu viele Eigenfehler machte. Der Aufsteiger kann trotzdem mit den meisten Mannschaften der BK-Staffel mithalten und an einem guten Tag auch schlagen." Für den SSV spielten: J. Preißler, L. Kaltofen, D. Braun, H. Meyer, K. Schröder, M. Herklotz, L. Liebe, F. Schröder, M. Walther, T. Gläser Bericht: Volkmar Herklotz

 

 

* SV Linda -SSV 1863 Sayda 3:1 (25:13, 12:25, 25:21, 25:10)

Sayda steigert sich - zum Sieg es reicht aber noch nicht

Nachdem der SSV Sayda und SV Linda einander schon am ersten Spieltag als Gäste in Klaffenbach begegneten, reiste der SSV für sein zweites Spiel zu den Lindaern nach Brand-Erbisdorf. Dabei konnte sich der SV Linda im ersten Spiel des Tages mit einer kampfstarken Leistung 3:1 gegen den Vorjahres-Vize Burgstädt durchsetzen.

Den Schwung und das Selbstvertrauen aus dem ersten Spiel nahm die Heimmannschaft auch mit in den ersten Satz gegen die Mannen des SSV. Die Saydaer sahen sich einer eingespielten Mannschaft gegenüber und hatten Probleme ins Spiel zu kommen, schnell zogen die Lindaer davon und gewannen den Satz deutlich mit 25:13.


Wie verwandelt spielte der SSV im 2. Satz: Eine saubere Annahme, souverän ausgespielte Angriffe, konsequente Blockarbeit und nicht zuletzt scheinbar Spaß am Spiel führten dazu, dass Sayda sich den Satz mit 25:12 sicherte und die Partie somit 1:1 ausglich.
Im 3. Satz starteten wiederum die Lindaer dominanter, führten 5:0 und es schien, dass Sayda die Fehler des 1. Satzes wiederholt. Allerdings fanden sie noch einmal Zugang zum Spiel, glichen aus (11:11) und gingen weiterhin in Führung. Aber auch der SV Linda gab den Satz nicht verloren, nachdem Sayda noch mit 17:18 führte, zogen die Gastgeber in der Schlussphase der Partie wieder an den Gästen vorbei, und gewannen den Satz schließlich 25:21.
Auch im 4. - und letzten - Satz zeigte sich, dass der 20. Oktober wohl eher der Tag der Heimmannschaft war. Wieder hat der SSV den Satzbeginn verschlafen, sah sich schnell einem 4:0 Rückstand entgegen. Zwar holte man noch einmal Punkte auf (4:3; 6:5), aber letztendlich wiederholte sich der 1. Satz: Linda in Spielfreude und Sayda verunsichert. Die Stärken des sehr guten zweiten Satzes und guten dritten Satzes blieben im Vierten aus, Linda gewann mit 25:10 und somit auch das Spiel (3:1).

Der Enttäuschung über die Niederlage und den Schwächephasen zum Trotz wird aufgrund der überzeugenden Ansätze und der Vorfreude auf den ersten Heim-Spieltag mit Optimismus auf die nächsten Spiele geschaut, hoffentlich auch wieder in personeller Vollbesetzung...
Am 17. November empfängt der SSV in der immer noch nigelnagelneuen Saydaer Arena die zwei Freiberger Mannschaften Pama und VVF.

Für den SSV spielten: Heiko Meyer, Markus Herklotz, Lars Kaltoffen, Jörg Preißler, Konrad Schröder, Maik Rodestock, Lars Liebe,

Bericht: Markus Herklotz

 

 

* SV Chemnitz Harthau II -SSV 1863 Sayda 3:0 (25:19, 25:14, 25:17) Erstes Spiel in der Bezirksklasse geht verloren Zum ersten Spiel der Bezirksklasse-Saison 2012/2013 reisten die Volleyball-Männer des SSV Sayda nach Klaffenbach um gegen den SV Chemnitz-Harthau II anzutreten. Nach dem Siegeszug der letzten Saison, inklusive dem Double aus Meisterschaft und Pokal, zeigte sich die Saydaer Mannschaft noch nicht in Bestform. Dabei konnte spielerisch zwar auf weiten Strecken mit dem Gegner mitgehalten werden, jedoch machte man es sich immer wieder selbst schwerer als nötig. Letztendlich schafften es die Saydaer in keinem der Sätze in Führung zu gehen - nicht weiter verwunderlich also, dass am Ende eine 3:0 Niederlage hingenommen werden musste. Als eine der Hauptursachen stellte sich vor allem die persönliche Fehlerquote bei Aufschlägen heraus; in keiner Phase des Spiels konnte ein Punkte-Fluss hergestellt werden. Auch wenn der SSV zu Beginn der Sätze jeweils auf den Fersen der Gegner war, wurden durch Aufschläge ins Aus oder Netz viel zu leicht Punkte hergeschenkt und das Zepter über das Spiel aus der Hand gegeben. Deutlich wird dies bei Betrachtung der Spielstände, bei denen jene Fehler gemacht wurden, u.a.: 12:12, 15:16, 19:20, 13:14. An dieser Stelle muss (und wird) nachgebessert werden. Insgesamt können auch positive Dinge aus dem Spiel gezogen werden, in Ansätzen wurde neben dem ordentlichem Offensivspiel auch eine zumindest solide Annahme geboten. Außerdem gibt es noch einen Debütanten zu vermelden: Der an diesem 30. September 16 Jahre jung gewordene Marvin Walther hatte seinen ersten Einsatz in einem Pflichtspiel für den SSV. Im zweiten Spiel des Spieltags verlor der SV Linda ebenfalls gegen Chemnitz-Harthau mit 3:0. Die erste zwei Sätze zeigten die Chemnitzer, dass sie sich im Spiel gegen Sayda gut eingespielt hatten, dominierten die Partie und gewannen mit hohem Punktvorsprung. Im dritten Satz kämpfte sich Linda jedoch noch einmal heran, verloren diesen aber dennoch mit 25:23. Jene Lindaer sind auch der nächste Gegner für die Saydaer Volleyballer; am 20. Oktober wird in Brand-Erbisdorf das zweite Saisonspiel angepfiffen. Für den SSV spielten: Heiko Meyer, Danny Braun, Markus Herklotz, Lars Kaltoffen, Jörg Preißler, Konrad Schröder, Maik Rodestock, Lars Liebe, Marvin Walther Bericht: Markus Herklotz

 

 

Kreispokalturnier in Mittweida am 15.04.2012

* 1. VV Freiberg II - SSV 1863 Sayda 0:2 (13:25, 25:27)
* Mittweida - SSV 1863 Sayda 0:2 (21:25, 22:25)
* Pama Freiberg II - SSV 1863 Sayda 2:1 (20:25, 25:22, 11:7)

Sayda erringt das Double

Die Pokalspiele in der Kreisklasse Mittelsachsen wurden in der Saison 2011/12 in Turnierform ausgetragen. Der SSV 1863 hatte neben weiteren 3 Mannschaften dafür gemeldet. Allerdings fielen für diese Spiele relativ kurzfristig 4 Spieler aus, so dass nur mit 7 Spielern die Fahrt nach Mittweida angetreten werden konnte.

Es wurde ein langer Pokalspieltag. 9.30 Uhr begann das Turnier, gegen 16 Uhr wurde es beendet. Zunächst musste Sayda gegen den 1. VV Freiberg II. ran. Nach etwas zähem Beginn, bedingt auch durch vier verschlagenen Aufgaben, spielte sich Sayda nach einem 10 : 9 frei und gewann klar mit 25 : 13. Durch diesen zuletzt klaren Erfolg zu leichtsinnig geworden, gestaltete sich der zweite Satz sehr zäh, der nur knapp mit zu 23 gewonnen wurde.
Nachdem Mitkonkurrent Fortschritt Mittweida, immerhin Zweitplatzierte in der Meisterschaft, 2 : 1 gegen Pama Freiberg gewinnen konnte, kam es zum direkten Aufeinandertreffen der Favoriten für den Pokalsieg. Hier zeigte Sayda zunächst, warum man Kreismeister geworden ist. Immer in Führung liegend gewann man über die Stationen 9 : 4, 17 : 12 und 22 : 19 den ersten Satz durch den größeren Angriffsdruck relativ sicher. Im zweitem Satz wurde es enger. Bis zum 18 zu 18 konnte sich keine Mannschaft absetzen, dann zog der Kreismeister an und gewann schließlich 25 : 22.
Durch die Ergebnisse der folgenden Spiele benötigte Sayda im letztem Spiel nur noch einen Satz gegen Pama II Freiberg. Durch konzentrierte Aktionen führte der SSV schnell 5 : 0, was bis zum 15 : 7 anhielt. In Anbetracht der sicheren Spielanlage ließ jedoch der Favorit etwas nach und postwendend kam Pama bis auf 16 : 14 heran, ehe Sayda den Satz mit 25 : 20 abschließen konnte. Damit war der Pokalsieg errungen.
Deshalb wurde sofort neue Aufstellungen ausprobiert, was zwar ergebnismäßig nicht zum Erfolg führte, aber was die Mannschaft für die Zukunft als sehr wichtig erachtet. Die Satzergebnisse von 22 : 25 und im Entscheidungssatz gar von 7 : 15 waren deshalb nebensächlich. Diese ergebnisorientierte Spielweise gefällt nicht jedem Konkurrenten, aber die Saydaer Mannschaft möchte auch in der Bezirksklasse bestehen und da wird jeder Spieler gebraucht. Nicht zuletzt zeugt es aber auch von Selbstvertrauen in die eigene Leistung. Die letzte Saison war davon geprägt, dass man auch in schwierigen Spielsituationen immer den Kopf oben hielt und dadurch diese Situationen erfolgreich meisterte.

Man kann auf den Beginn der Bezirksklassesaison ab September 2012 gespannt sein.

Für den SSV spielten: Lars Kaltofen, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Danny Braun, Lars Liebe, Jörg Preißler, Maik Rodestock

Bericht: Volkmar Herklotz

 

SV Turbine Frankenberg - SSV 1863 Sayda 3:1 (25:220, 25:22, 20:25, 25:14)

Niederlage in Frankenberg!

Da der SSV 1863 Sayda bereits als Kreismeister fest stand, fuhr man doch ziemlich locker am Sonntag nach Frankenberg. Das Team hatte sich vorgenommen nochmals alle Spielerpassinhaber, also auch Edelreservist Frank Schröder( 47 Jahre) und Volleyballoldie Volkmar Herklotz(fast 63), an diesem Sonntag zum Einsatz zu bringen. Zwei Spieler konnten nicht mit, trotzdem war es an diesem Tag ein stattlicher Kader von 11 Spielern.

Trotz dem genannten Vorhaben war man nicht gewillt, das Spiel kampflos abzugeben. Im ersten Satz spielte man auch bis auf eine Position mit dem Stammsechser. Das Team von Frankenberg machte gleich ziemlich viel Druck und die Zuschauer sehr viel Lärm, vor allem mit zwei Riesentrommeln.
Der Lärm war nicht das Problem, eher die sehr guten Aufgaben führten dazu, dass Sayda nicht richtig ins Spiel kam. So konnte Frankenberg den Satz mit 25: 20 gewinnen. Im zweiten Satz gab der SSV weiteren Spielern eine Einsatzchance. Trotzdem hielt man gut mit und unterlag diesmal mit 25 : 22.
Da Sayda aber nicht mit 3 : 0 heimgeschickt werden wollte, wurde nun der erste Sechser auf das Feld geschickt. Nunmehr entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und der SSV konnte mit seinem variablen Angriffsspiel und einen nun besser stehenden Block zeigen weshalb man Kreismeister geworden ist. Dieser Satz ging mit 25 : 20 an den Kreismeister.

Im vierten Satz kam nun ein fast komplett anderer Sechser aufs Feld, darunter die oben genannten älteren Spieler. Auch wenn sich alle Saydaer bemühten, aber hier war klar, dass man so in Frankenberg nicht gewinnen konnte. Frankenberg spielte an diesem Tag wirklich gut auf und die Saydaer hätten sich stark strecken müssen, wenn es noch mal drauf angekommen wäre. So ließ man den Tag trotz der Niederlage dann ziemlich gelöst beim einem Frankenberger Döner ausklingen...

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Lars Kaltofen, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Danny Braun, Lars Liebe, Konrad Schröder, Peter Wolf, André Grän, Frank Schröder, Volkmar Herklotz

Bericht: Volkmar Herklotz

 

SV Pama Freiberg II - SSV 1863 Sayda 1:3 (25:23, 17:25, 22:25, 19:25)

Der Kreismeistertitel ist da!

Im ersten Satz wirkte die Mannschaft noch etwas schläfrig, was wohl an der späten Anfangszeit(21 Uhr) lag. Pama lag immer knapp vorn und gewann auch den Satz mit 25 : 23. Doch im zweiten Satz spielte der SSV aggressiver im Angriff um die gute gegnerische Feldabwehr zu überwinden. Dadurch führte man schnell mit fünf Punkten Unterschied und gab diesen Vorsprung auch nicht mehr aus der Hand, 25 : 17 gewann Sayda diesen Satz.
Noch deutlicher gestaltete sich zunächst der dritte Satz. Sayda beherrschte den Gegner in allen Belangen. Teilweise waren es mehr als 10 Punkte Vorsprung. Doch zum Schluss wurde der Spitzenreiter der Kreisklasse wieder leichtsinnig. Freiberg kämpfte sich Punkt für Punkt wieder heran und kam nach einer Auszeit beim Stand von 15 : 22 noch auf 22 eigene Punkte heran, ehe Sayda den Satz beenden konnte. Im vierten Satz war es anders. Nach ausgeglichenem Satzbeginn spielten sich die Saydaer dann frei und setzten sich von Pama ab. Mit 25 : 19 gewann man diesen Satz und damit das Spiel.
Der Jubel war groß, da damit auch vorzeitig der Kreismeistertitel errungen wurde.
Mit bisher einer Niederlage im ersten Spiel der Kreisklassensaison kann man dem Spiel am Sonntag, den 25.03.12 gegen den Mitfavoriten Frankenberg gelassen entgegen sehen. Mit dem Kreismeistertitel hat der SSV 1863 Sayda auch das Recht zum Aufstieg in die Bezirksklasse errungen. Die Mannschaft wird sich Ende des Monats zusammensetzen um über alles zusprechen, aber die Mehrzahl der Spieler ist wohl für den sofortigen Aufstieg.

Für den SSV spielten: Lars Kaltofen, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Danny Braun, Lars Liebe, Torsten Gläser, Konrad Schröder, Jörg Preißler

Bericht: Volkmar Herklotz

 

SSV 1863 Sayda - 1. VV Freiberg II 3:1 (23:25, 25:23, 25:18, 25:12)

Mit einem der schlechtesten Saisonspiele verabschiedeten sich die SSV-Volleyballer zum letzten Heimspiel der Saison von ihren wieder zahlreich erschienenen Zuschauern. Lag es an einer Unterschätzung des Gegners, an dem Bestreben möglichst allen Spielern eine Einsatzchance zu geben oder an der Freude über den neuen Trikotsatz - gesponsert von Sport-Richter Sayda/Freiberg.

http://www.ssv1863-sayda.de/
[zum vergrößern einfach anklicken!]


Erstmalig war der gesamte aktive Kader von 11(!) Spielern zusammen. Auf jeden Fall fand die Mannschaft nie richtig zu ihrem Spiel, auch wenn es zum Schluss rein ergebnismäßig eine klare Angelegenheit wurde. Es fehlte aber die gewisse Leichtigkeit, die Angriffsvariabilität und -stärke der letzten Spiele und es war eine ungewöhnlich hohe Eigenfehlerquote zumindest bei der Aufgabe (acht Fehler in einem Satz sind einfach zu viel) zu verzeichnen. Doch der Reihe nach.

Im ersten Satz führte unsere Mannschaft ohne zu glänzen bei einem 19 :15 doch gut, was auch noch beim 22 : 19 so war. Doch dann führten individuelle Fehler dazu, dass Freiberg herankam und sogar den Satz mit 25 : 23 gewann.
Im zweiten Satz vertraute Jörg Preißler, der selbst wegen einer Verletzung nicht spielen wollte, zunächst den gleichen Spielern. Es tauschten lediglich die Mittelblocker ihre Plätze, hin zur gewohnten Aufstellung. Auf jeden Fall erspielten sich die Saydaer eine respektable Führung über die Stationen 14 : 9, 20 : 13. Doch wieder wurde es zum Satzende hin eng. Die Freiberger gaben im gesamten Spiel nie auf und zeigten immer eine gute Moral. Sie kämpften sich über ein 23 : 21 sogar bis auf ein 23 : 23 heran. Eine verschlagene Aufgabe beendete aber die Aufholjagd und Sayda konnte den Satz beenden. Nunmehr war es wohl dem letzen Saydaer klar, dass man etwas mehr tun musste.
So wurde im dritten Satz konzentrierter gespielt und die ständige Führung nicht wieder aus der Hand gegeben. Ein Satzergebnis von 25 : 18 macht das auch deutlich. Im vierten Satz wurde die Konzentration hoch gehalten. Dadurch kam man schnell zu einem Vorsprung, der immer größer wurde. Freiberg hatte nun nichts entgegen zu setzen und der Tabellenführer siegte klar mit 25 : 12. Im gesamten Spiel bekamen alle Spieler ihre Einsatzmöglichkeit..

In den beiden letzten (Auswärts)Spielen muss man und wird man auch wieder anders auftreten. Durch die Niederlage vom ärgsten Verfolger Frankenberg gegen Rochlitz benötigt man in den letzten beiden Spielen nur noch einen Sieg, dann kann man für die Bezirksklasse planen.
Am kommenden Mittwoch geht es gegen Pama II.(5.) und am Sonntag, den 25.03.12 gegen Frankenberg(2.)

Für den SSV spielten: Lars Kaltofen, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Danny Braun, André Grän, Maik Rodestock, Lars Liebe, Peter Wolf, Torsten Gläser, Konrad Schröder, Jörg Preißler

Bericht: Volkmar Herklotz

 

TSV Fortschritt Mittweida - SSV 1863 Sayda 0:3 (23:25, 16:25, 20:25)

Mit doch gemischten Gefühlen fuhr der Tabellenführer nach Mittweida. Erst vor 2 Wochen konnte man in einem dramatischen Heimspiel gegen diesen spielstarken Gegner nur knapp 3 : 2 gewinnen.
Außerdem fehlten einige Leute, darunter der etatmäßige Zuspieler Heiko Meyer.
Der erste Satz gegen Fortschritt begann auch gleich furios. Gleich der erste Angriff durch den Mitweidaer Hauptangreifer wurde mustergültig abgeblockt. Mittweida versuchte das Spiel in den Griff zu bekommen, Sayda hielt dagegen. Gegen Ende des Satzes führte aber Mittweida 23:19. Die SSV Spieler ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und siegten noch 25 : 23. Das gelingt nicht alle Tage, zeugt aber vom gestiegenen Selbstbewusstsein.

Nun war Sayda oben auf und Mittweida erholte sich von diesem Satzausgang nicht mehr. Über die Stationen 4 : 1, 5 : 5, 15 : 8, 21 : 12 siegte der Kreisklassenspitzenreiter mit 25 : 16 ziemlich souverän.
Auch der Wechselspieler kam zum Einsatz. Zuspieler Torsten Gläser setzte nun die eigenen Angreifer variabel ein, insbesondere waren nun auch deren gelegentliche Finten sehr erfolgreich. Die halbherzigen Angriffe Mittweidas konnten oft erfolgreich blockiert werden und der Gegner machte in dieser Phase auch zu viele eigene Fehler.
Auch im dritten Satz machte der SSV Sayda Punkt um Punkt. Doch Mittweida konnte nach dem Zwischenstand von 16 : 9 für Sayda durch einige Punkte in Folge infolge nachlassender Konzentration des Saydaer Teams bis auf zwei Punkte Rückstand aufholen. Das war's dann aber auch. Sayda riss sich wieder zusammen und gewann über der Station 22 : 15 dann noch klar 25 : 20.

Nun sind es noch drei Spiele für unser Team, wobei es erst am 9. März im letzten Heimspiel gegen den Volleyballverein Freiberg II weiter geht.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Lars Kaltofen, Markus Herklotz, Danny Braun, Maik Rodestock, Lars Liebe, Torsten Gläser

Bericht: Volkmar Herklotz

 

 

SSV 1863 Sayda - TSV Flöha II 3:0 (25:12, 25:17, 25:19) Im Spiel des Tabellenführers SSV Sayda gegen den Tabellenletzten TSV Flöha II. gab es den erwarteten Heimsieg. In nur 50 Minuten war der 3 : 0 Sieg eingefahren. In keiner Phase des Spiel hatte man das Gefühl, dass die Saydaer einen Satz abgeben würden, obwohl der Spitzenreiter alle zehn Spieler einsetzte. So hatten auch die Ergänzungsspieler Gelegenheit Spielpraxis zu sammeln und dass machten sie mit Bravour. Damit war das gesamte Spielerkader des SSV 1863 Sayda im Einsatz, außer Student Konrad Schröder, der im März sein Auslandssemester in Belgien beenden wird und eventuell sogar zu den letzten Spielen noch zur Mannschaft stößt. In der kommenden Woche wartet nun Fortschritt Mittweida auf den Besuch des SSV Sayda und möchte sicherlich Revanche nehmen für das knappe 2 : 3 in der Vorwoche in Sayda. Mal sehen wie Sayda das erste Auswärtsspiel im Jahr 2012 abschließen wird. Für den SSV spielten: Lars Kaltofen, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Danny Braun, André Grän, Maik Rodestock, Lars Liebe, Peter Wolf, Torsten Gläser, Jörg Preißler Bericht: Volkmar Herklotz

 

 

SSV 1863 Sayda - TSV Fortschritt Mittweida 3:2 (19:25, 26:28, 25:14, 25:22, 15:8) Auch im vierten Heimspiel in der neuen Sporthalle an der Mittelschule konnten die Volleyballmänner ihr Kreisklassenspiel erfolgreich gestalten. Auch diesmal war es wieder äußerst dramatisch. Mit Mittweida kam eine Mannschaft, die wie Sayda bisher nur ein Spiel verloren hatte und sich als sehr ausgeglichen besetzt und angriffsstark vorstellte. Bei Sayda fehlten Hauptangreifer und Kapitän Jörg Preißler und Mittelblocker Torsten Gläser wegen Urlaub. Zunächst sah es auch für Sayda schlecht aus. Mittweida ging gleich in Front und war über die Stationen 14 : 8 und 20 : 14 immer vorn. Erst gegen Ende des Satzes kamen die Hausherren etwas stärker ins Spiel, verloren aber 25 : 19. Im zweiten Satz begannen die Saydaer forscher, führten schnell 10 : 1(!). Doch Mittweida wehrte sich und hielt stark dagegen. Trotzdem sah es beim 22 : 17 immer noch nach einem Saydaer Satzgewinn aus. Nun aber verkrampften die Spieler plötzlich und setzten sogar einen Satzball ins Seitenaus, so das der Satz mit 28 : 26 verloren ging. Wer nun von den über 40(!) Zuschauern glaubte, dass es für die Heimmannschaft gewesen sei, irrte sich gewaltig. Sayda war nun heiß. Was nun folgte fasste Kapitän Lars Kaltofen nach dem Spiel mit den Worten "Es war einfach nur geil" zusammen. Er selbst trug viel dazu bei, vor allem seine Hinterfeldangriffe brachten einige Punkte. Zuspieler Heiko Meyer setzte nun die eigenen Angreifer variabel ein. Diese machten Punkt um Punkt bei, wobei André Grän als der Neuling in der Mannschaft mit fortschreitender Spieldauer einige Angriffkracher auf den gegnerischen Boden setzte. Auch der Mittelblock entschärfte mehr Mittweidaer Angriffe und wurde selbst angriffswirksam. Die Gastgeber kamen zu einen fast sensationellen 25 : 14 Satzgewinn. Im vierten Satz führte zunächst wieder Mittweida. Sayda blieb dran, drehte zu Ende des Satzes wieder auf und gewann auch diesen Satz 25 : 22. Der Entscheidungssatz musste es bringen. Sayda erspielte sich schnell eine 5 : 0 Führung. Mit diesem psychologischen Plus wurde die Heimmannschaft immer stärker, Mittweida verlor seine mannschaftliche Geschlossenheit und brach spielerisch auseinander. Das 15 : 8 war der Ausdruck dafür. Ausgiebig feierten Mannschaft und Zuschauer diesen Sieg in diesem Spitzenspiel und die Tabellenführung in der Kreisklasse Mittelsachsen. Für den SSV spielten: Markus Herklotz, Andre Grän, Lars Kaltofen, Heiko Meyer, Maik Rodenstock, Danny Braun, Lars Liebe, Peter Wolf Bericht: Volkmar Herklotz

 

 

SSV 1863 Sayda - SV PAMA Freiberg II 3:2 (25:13, 25:17, 21:25, 21:25, 15:13)

Im sechsten Spiel der Saison war der SV Pama Freiberg (II) zu Gast und zunächst sah alles nach einer klaren Sache aus. Den ersten Satz gewann Sayda deutlich mit 25:13.
Im zweiten Satz ging es, mit veränderter Startaufstellung, ebenfalls zügig dem Sieg entgegen. Wie im ersten Satz war wenig Gefahr von den Freibergern zu spüren, so wurde dieser mit 25 zu 17 gleichfalls souverän gewonnen.

Eigentlich erwartete man an dieser Stelle, dass man auch den 3. Satz ohne größere Probleme für sich entscheiden und somit den Sieg besiegeln kann. Doch es kam anders: Pama bereitete den Saydaern nicht nur Probleme, sie gewannen den Satz mit 25 zu 21. Dabei traten sie, aus den Augen der SSV-Spieler, wie ausgewechselt auf, zeigten im Vergleich zu den ersten beiden Sätzen im Angriff mehr Durchschlagskraft und konnten einige Saydaer Angriffe mit guter Defensivarbeit abwehren. Dass dagegen nicht die entsprechenden Mittel gefunden wurden, lag wahrscheinlich auch an der Überraschung der Saydaer Mannschaft. Pama kam noch einmal zurück ins Spiel und das hatte nun wirklich keiner erwartet.
Nun wollte man diesen dritten Satz im Vierten vergessen machen und endlich den Sieg einfahren. Doch wieder spielten die Freiberger eine gute Partie, Sayda zeigte sich zwar besser als im dritten Satz, aber mit zu vielen Fehlern und Fehlerchen, womit es wieder nicht zum Satz- und Spielsieg reichte, wie den dritten Satz gewann Pama den Vierten mit 25:21.
Somit kam es dazu, womit nach den ersten beiden Sätzen wohl keiner gerechnet hatte: Ein Entscheidungssatz musste gespielt werden. Die Saydaer Mannschaft begann nun deutlich selbstbewusster, es wurde eine 6:2 Führung herausgespielt. Aber auch dieser Satz kam nicht ohne Spannung aus. Nach einiger Verwirrung aufgrund einer technischen Auszeit (wegen einer Verletzung auf Freiberger Seite) und dem damit einhergehenden Aufgaben-Wechsel, konnte sich Pama noch einmal an die Saydaer Führung heranarbeiten. Somit blieb es bis zum Ende spannend, letztendlich reichte es aber zu einem denkbar knappen 15 zu 13 Satzgewinn und damit 3 zu 2 Spielsieg für Sayda.

In zwei Wochen (dem 3. Februar, 20 Uhr) kommt der TSV Fortschritt Mittweida in die neue Saydaer Halle, dabei ist auf die Leistung der starken Sätze 1 und 2 und mehr Kontinuität zu hoffen. Als positivsten aller Schlussstriche kann man wohl ziehen, dass bei dem Sieg über Parma vor allem etwas für die Zuschauer geboten wurde: Statt einem schnellen und trockenen Sieg wurde ein abendfüllendes Programm serviert, dass zumindest an Spannung und Aufregung nicht zu wenig zu bieten hatte.

Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Markus Herklotz, Andre Grän, Lars Kaltofen, Heiko Meyer, Maim Rodenstock, Danny Braun, Lars Liebe


Bericht: Markus Herklotz

 

 

5. Spieltag am 13.01.2012 Saydaer Volleyballmänner bezwingen erneut den Tabellenführer SSV 1863 Sayda - BSC Motor Rochlitz 3:1 (25:22, 30:28, 22:25, 25:22) Auch das zweite Heimspiel der Volleyball-Männer vom SSV Sayda wurde mit einem Sieg abgeschlossen. Erneut, wie in der Vorwoche, trat ein Tabellenführer gegen den SSV an. Nachdem in der vergangenen Woche Frankenberg mit 3:2 besiegt wurde, ging es nun gegen den BSC Motor Rochlitz. Dieses Mal begannen unsere Männer gleich im ersten Satz selbstbewusst, erspielten sich zu Beginn eine Führung, die über den Satz hinweg nicht wieder abgegeben wurde. Auch wenn die Rochlitzer Mannschaft dagegen hielt und den Punkteabstand gering halten konnte, stand es am Ende des Satzes 25 zu 22 für den SSV. Weniger gut lief es zunächst im zweiten Satz, in dem die Rochlitzer 5:0 in Führung gingen. Doch nach einer Auszeit zeigten die Saydaer Moral, holten diesen Rückstand auf und gingen in Führung. Dieser Satz wurde hart umkämpft und endete kurios. Sayda zeigte einige ansehnliche Angriffe, aber die Rochlitzer stachen wie im gesamten Spiel in der Defensive durch Reaktion und gutes Stellungsspiel hervor und retteten so noch einige Bälle vor dem Punktverlust. Damit entstanden in diesem zweiten Satz auch sehr lange und spannende Ballwechsel. Nachdem Rochlitz punktemäßig noch einmal etwas davon zog, konnte Sayda wieder aufholen und die Partie kurz vor dem Satzende zu drehen. Letztendlich konnte aber erst der vierte eigene Satzball zum Satzgewinn (30:28) genutzt werden. Zwischendrin mussten zwei eigene verschlagene Satzbälle verkraftetet und ein gegnerischer Satzball abgewehrt werden. So ging es mit einer 2:0 Satzführung in den 3. Satz. Dieser hätte schon die Entscheidung bringen können, aber Rochlitz stemmte sich noch einmal dagegen, gewannen den Satz mit 25:22 und konnten noch einmal auf 2:1 verkürzen. Letztendlich wurde der Saydaer Sieg aber nur hinausgezögert. Nach einem ebenfalls umgekämpften vierten Satz, konnte der 3:1 Sieg durch einen 25:22 Satzgewinn gefeiert werden. Wobei durch einige Wechsel frischer Wind kam und angezeigt wurde, dass die Saydaer Mannschaft auch in die Breite Qualität aufweist. So sahen die ca. 35 Zuschauer ein spannendes und ansehnliches Spiel, bei dem Sayda durchaus überzeugend auftrat. Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Andre Grän, Maik Rodestock, Peter Wolf, Torsten Gläser, Lars Kaltofen, Danny Braun, Bericht: Markus Herklotz

 

 

4. Spieltag am 06.01.2012 Saydaer Volleyballmänner bezwingen Spitzenreiter SSV 1863 Sayda - SV Turbine Frankenberg 3:2 (17:25, 25:19, 25:20, 14:25, 15:8) In der neuen Turnhalle der Mittelschule Sayda kam es zu einem großartigen Spiel. Vor fast 40 Zuschauern, einschließlich einer lautstarken Frankenberger Fangruppe, begann Frankenberg sehr stark. Selbstbewusst und ruhig agierend wurde schnell ein Punkteabstand hergestellt der bis auf 9 Punkte ausgebaut wurde. Doch gegen Ende des Satzes konnte Sayda sich stabilisieren und noch Punkt um Punkt aufholen, auch wenn es nicht mehr ganz reichte. Doch dieser Schwung wurde in den neuen Satz mitgenommen. Plötzlich kamen die eigenen Angriffe durch, die eigene Annahme zeigte sich stabilisiert und der Hauptangreifer der Frankenberger wurde mehrmals gut geblockt. Dadurch gelangen die Satzgewinne zwei und drei. Unverständlich, dass im vierten Satz bei Sayda plötzlich gar nichts mehr ging. Frankenberg gewann leicht 25 : 14. Doch die Saydaer kamen zurück und wie. Jetzt wurde wieder druckvoll aus allen Reihen agiert. Sofort ging die Mannschaft mit 5 : 0 in Führung und gab diesen Vorsprung auch nicht mehr ab. Der Jubel war groß über den ersten Heimsieg in der neuen und schmucken Saydaer Sporthalle. Bereits am nächsten Freitag geht es aber wieder gegen den Spitzenreiter in der Kreisklasse Mittelsachsen, der aber dann Motor Rochlitz heißt. Die Saydaer haben sich gegen den Bezirksklassenabsteiger vorgenommen ein besseres Ergebnis als das 0 : 3 aus dem Hinspiel zu erzielen. Für den SSV siegten: Jörg Preißler, Lars Kaltofen, Heiko Meyer, Markus Herklotz, Danny Braun, Andre Grän, Maik Rodestock, Lars Liebe Bericht: Volkmar Herklotz


 

SPIELE 1-4 gibt es keine INFOS !!!!

 

 

16.Saisonspiel

16. Spieltag am 05.04.2008 Balsam auf die Wunden TSV Einheit Claußnitz 1864 - SSV 1863 Sayda 0:3 (25:27, 18:25, 17:25)

Nach 4 Monaten und 7 vergeblichen Anläufen ein Punktspiel als Sieger zu beenden, konnte das SSV-Sextett am letzten Samstag endlich den lang ersehnten Doppelpunktgewinn in Claußnitz einfahren. Mit diesem Erfolg konnte zum Abschluss der Saison der 5. Platz in der Staffel 3 der Bezirksklasse Chemnitz untermauert werden. Zugleich ist die ausgeglichene Bilanz von 16:16 Punkten das beste Mannschaftsergebnis seit über 5 Jahren. Zunächst galt es jedoch knapp 2 Stunden zu warten; in einem an Dramatik kaum zu überbietenden Spiel des 1.VV Freiberg und des Gastgebers aus Claußnitz entschied der Tibreak (16:14) das glückliche Ende für die Kreisstädter, wobei der ehemalige Bezirksligist fünf Matchbälle in Folge vergab. Ohne Experimente in der Startaufstellung (lediglich Torsten Gläser für den erkrankten Danny Braun auf der Position 4) gingen die SSV-Männer in das letzte Spiel der Saison 2007/08. Der zuletzt angeschlagene Kapitän Jörg Preißler überzeugt von seinem "Stammplatz" aus und hatte entscheidenden Anteil an einer konstanten drei Punkte-Führung bis kurz vor Ende des 1. Satzes. Obwohl dem Gastgeber noch der Ausgleich gelang, brachten die Saydaer den ersten Durchgang mit 27:25 nach Hause. In den darauf folgenden Sätzen bestimmten die Gäste zunehmend das Spiel. Zwar wies der SSV-Block immer noch zu große Lücken bei Angriffen des TSV auf, jedoch konnten die nötigen Zähler durch ein variables Angriffsspiel eingefahren werden. Insbesondere Torsten Gläser glänzte als Außenangreifer. Neben platzierten Angriffen in die Diagonale, streute "Mr. Universal" hier und da einen erfolgreichen Lop ein. Auch Frank Schröder überzeugte als Joker; in den wenigen Minuten Einsatzzeit sammelte er wichtige Punkte. Ausschlaggebend für den am Ende sicheren 3:0 Erfolg waren zudem die gut getimten Sprungaufgaben von Youngster Konrad Schröder. Egal welcher Spielstand auf der Anzeigetafel zu erblicken war, Schröder servierte seine Aufschläge so, dass der Gegner kein geeignetes Gegenmittel fand. Natürlich darf und sollte man diesen Erfolg nicht überbewerten. Positiv anzumerken ist, dass die Mannschaft wieder die nötige Spielfreude entwickelt hat, die in den letzten Partien völlig verloren schien. Daneben kehrten auch die Lockerheit und der Spaß am Volleyballsport zurück. Herrschte in den Wochen zuvor bereits nach wenigen Spielzügen Ratlosigkeit und Ärger über misslungene Aktionen, so waren diese negativen Merkmale auch aufgrund der Spielweise an diesem Tag nicht zu verzeichnen. Der Sieg im letzten Auftritt hat die doch recht wechselhafte Saison zu einem versöhnlichen Ende geführt. Man darf gewiss gespannt sein, was die kommende Spielzeit für Sayda bereithält. Eins jedoch gilt seit diesem Jahr als erwiesen: Die Erfolgsaussichten des SSV 1863 oder der Inhalt eines Überraschungsei - in beiden Fällen weiß man nie, was raus kommt. Für den SSV siegten: 1 Jörg Preißler, 2 Torsten Gläser, 4 Konrad Schröder, 5 Frank Schröder, 6 Lars Kaltofen, 7 Heiko Meyer, 8 Norman Lieberwirth. Bericht: Norman Lieberwirth - hier zurück zum Anfang


15. Spieltag am 15.03.2008 Warten auf den erhofften Sieg 1.ASV Annaberg - SSV 1863 Sayda 3:0 (25:16, 26:24, 25:14) "Was ist nur los?" Eine treffendere Frage gibt es nicht, um eine Ursachenforschung für die derzeitige sportliche Talfahrt des SSV Sayda zu betreiben. In der Vorrunde noch die Überraschungsmannschaft schlecht hin, setzt das Team in der Rückrunde alles daran, die tolle Saison noch in den Sand zu setzen. Die 0:3 Schlappe in Annaberg war mittlerweile die siebte Niederlage in Folge. Vom Verfolger Nummer 1 ist man in der Tabelle durchgereicht worden, und hat ganze 2 Punkte Vorsprung vorm ersten Abstiegsplatz. Der SSV präsentierte sich in der Anfangsphase ähnlich schwach, wie in den vorangegangen Spielen. Die ersten Angriffe wurden vom starken Annaberger Block ohne große Mühen entschärft. Auch eine Umstellung während des ersten Satzes (Jörg Preißler ging auf die Mitte, während Torsten Gläser auf die Position 4 wechselte) brachte nicht die erwünschte Wirkung. Mit 16:25 ging der 1. Durchgang verdient an den Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel und der Hereinnahme von Frank Schröder schien sich zumindest das Blockspiel des SSV zu bessern. Beim Stand von 24:21 hatten die Gäste sogar Satzbälle, konnten diese aber aufgrund katastrophaler Annahmen nicht verwerten. Folglich war die große Chance dahin, dass Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten. Im dritten Satz konnten ganze 4 gelungene Aktionen der Saydaer über die Außenangriffspositionen notiert werden; eindeutig zu wenig, um in der Bezirksklasse bestehen zu können. Nach nicht mal einer Stunde Spielzeit verwandelte der ASV den Matchball zum nie gefährdeten 3:0. Ein schwacher Trost für den SSV, dass auch der Tabellenerste Zschopau arge Probleme im zweiten Spiel gegen Annaberg hatte. Im Tiebreak gelang dem TSV durch ein 15:2 Endspurt noch der rettende 3:2 Sieg. Noch liegt es in den Händen der Saydaer Spieler die Saison auf einen guten Rang mit einem ausgeglichen Punktekonto zu beenden und somit das beste Resultat seit Jahren zu erreichen. Doch dazu muss am 5. April beim Tabellenletzten eine enorme Leistungssteigerung erfolgen. Bereits im Hinspiel musste das SSV-Sextett erfahren, dass der ehemalige Bezirksligist aus Claußnitz nicht gewillt ist, die Punkte herzuschenken. Bei der derzeitigen Situation der Saydaer muss man das fast befürchten. Für den SSV spielten: 1 Jörg Preißler, 4 Torsten Gläser, 5 Frank Schröder, 6 Lars Kaltofen, 8 Norman Lieberwirth, 9 Danny Braun, 10 Markus Gläser Bericht: Norman Lieberwirth - hier zurück zum Anfang


13. Spieltag am 08.03.2008 SSV 1863 Sayda - SV PAMA Freiberg 1:3 (25:21, 16:25, 16:25, 14:25) Gegen PAMA versuchte die Mannschaft auf einigen Positionen durch Rotation neue Kräfte freizusetzen. Zumindest im ersten Satz schienen sich die Umstellungen auszuzahlen. Konrad Schröder konnte auf der Mittelposition einige Punkte durch Blockabwehr erzielen, Torsten Gläser gelangen als umsichtiger Libero wichtige Ballannahmen. Völlig verdient gingen die Saydaer mit 1:0 in Führung. Doch mit der Auswechslung von Schröder und einer stärkeren Gästemannschaft im zweiten Satz kippte die Begegnung; völlig kraft- und ideenlos gaben sich die Saydaer den Punktverlusten hin, während Freiberg die Gunst der Stunde nutzte und sich am Netz in einen Rausch spielte. Ohne große Gegenwehr konnte PAMA die 3 folgenden Sätze allesamt klar gewinnen. Die Lockerheit aus der Hinrunde, die Trainingsbeteiligung, der unbedingte Einsatzwille, Kampfgeist - all das sind Komponenten, die momentan im Saydaer Volleyball komplett untergegangen sind. Die Spieler selbst kennen die Gründe nicht; in der Kabine herrschte nach dem Spiel betretenes Schweigen. Aber vielleicht gelingt es ja am kommenden Samstag in Annaberg den "Fluch" zu beenden. Vor knapp drei Jahren jedenfalls schaffte der SSV mit einem 3:1 Auswärtssieg die Wende nach einer 8 Spiele anhaltende Durststrecke. Gegner damals: der 1.ASV Annaberg. Für den SSV opferten sich: 1 Jörg Preißler, 2 Konrad Schröder, 4 Torsten Gläser, 5 Frank Schröder, 6 Lars Kaltofen, 7 Heiko Meyer, 8 Norman Lieberwirth, 9 Danny Braun, 10 Markus Gläser Bericht: Norman Lieberwirth - hier zurück zum Anfang


13. Spieltag am 08.03.2008 Quo vadis, Sayda? SSV 1863 Sayda - TSV Zschopau 1:3 (9:25, 11:25, 25:23, 15:25) Am vergangenen Wochenende musste der SSV Sayda erneut zwei Heimniederlagen hinnehmen. Gegen den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter Zschopau und dem Tabellenvierten PAMA Freiberg hatten die Blau-Gelben keine Chance. Nicht die Spielstärke der Gäste war ausschlaggebend für die deutlichen Pleiten Nummer 5 und 6 im Jahre 2008; vielmehr konnte der SSV keinerlei spielerischen Mittel finden, um entsprechend gegenzuhalten. Wie schon knapp vier Wochen zuvor musste der Gastgeber ersatzgeschwächt antreten. Jörg Preissler (Erkältung) gab im Spiel gegen Zschopau nach dem ersten Satz entkräftet auf. Lars Kaltofen (Schulterprobleme) konnte nicht wie gewohnt von der diagonalen Angriffsposition Impulse setzen, Markus Gläser steckte die lange Autofahrt aus Österreich noch in den Knochen. Zu allem Überfluss kamen auch die alten Annahmeschwächen zum Vorschein, so dass vor der TSV Zschopau in den ersten beiden Durchgängen wenig Mühe hatte. Einzig und allein im dritten Satz bewiesen die Saydaer Moral und konnten mit 25:23 zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzen. Der Sieg für den Spitzenreiter war aber nie wirklich in Gefahr. Für den SSV opferten sich: 1 Jörg Preißler, 2 Konrad Schröder, 4 Torsten Gläser, 5 Frank Schröder, 6 Lars Kaltofen, 7 Heiko Meyer, 8 Norman Lieberwirth, 9 Danny Braun, 10 Markus Gläser Bericht: Norman Lieberwirth - hier zurück zum Anfang


12. Spieltag am 02.02.2008 SSV 1863 Sayda - Hennersdorfer SV 0:3 (17:25, 21:25, 14:25) Um die Schmach gegen den OSV schnell vergessen zu machen und an diesem Nachmittag einen möglichen Neuanfang zu starten, nahm der SSV einige Positionswechsel vor. Youngster Konrad Schröder spielte fortan Mittelblocker, während Norman Lieberwirth auf der für ihn ungewohnten Außenposition agierte. Obwohl der HSV mit variablen Spielzügen den ersten Durchgang klar dominierte, kam der Gastgeber auch zu einigen gelungen Aktionen über Mitte und Außen. Im zweiten Satz kehrte auch endlich etwas Stabilität in die Annahme zurück, so dass bis kurz vor Ende der Satz relativ offen blieb. Auch die Moral der Truppe wuchs mit zunehmender Spieldauer; das Bild trübte nur der Satzverlust. Der Hennersdorfer SV fand aber im letzten Abschnitt zu gewohnter Stärke zurück und gewann am Ende völlig verdient mit 3:0. Natürlich waren die Männer des SSV 1863 Sayda nach den beiden Niederlagen schwer enttäuscht. Vor allem die Partie gegen den OSV zehrte an den Nerven. Man muss sogar befürchten, dass in der Rückrunde noch weitere Punktverluste drohen und die gute Ausgangsplatzierung der Hinrunde verspielt wird. Die Mannschaft wirkt momentan gehemmt; der einzelne Spieler ist zu sehr mit sich beschäftigt. Lockerheit und Spielfreude scheinen wie weggeblasen. Vielleicht kommt da die Spielpause von knapp 4 Wochen zur rechten Zeit. Einfach mal abschalten. Denn: Noch ist nichts verloren. Der SSV steht weiterhin im gesicherten Mittelfeld der Bezirksklasse Chemnitz und es sind ja noch vier Spiele, um das nötige Vertrauen in die eigenen Stärken wiederzugewinnen. Glück auf! Für den SSV spielten: 2 Torsten Gläser, 4 Konrad Schröder, 5 Frank Schröder, 6 Lars Kaltofen, 7 Heiko Meyer, 8 Norman Lieberwirth, 9 Markus Gläser, 10 Peter Wolf Bericht: Norman Lieberwirth - hier zurück zum Anfang


11. Spieltag am 02.02.2008 Niederlagenserie hält weiter an 1.Spiel: SSV 1863 Sayda - Oberwiesenthaler SV 0:3 (24:26, 16:25, 17:25) Am Samstag empfing der SSV die unmittelbaren Konkurrenten aus Oberwiesenthal und Hennersdorf. Vor dem Duell der "Verlierer" vom letzten Wochenende (der OSV unterlag klar 0:3 in Annaberg) warteten die Zuschauer gespannt darauf, wie der Gastgeber die beiden Pleiten gegen Gornsdorf und 1.VV Freiberg weggesteckt hatte. Nach den enttäuschenden Auswärtsleistungen gelobten die Saydaer Besserung, wobei mit Jörg Preissler (beruflich verhindert) und Danny Braun (Magen-Darm-Infekt) zwei wichtige Akteure auf den Außenangriffspositionen ersetzt werden mussten. Mit Beginn des 1. Satzes liefen die Saydaer einem Rückstand hinterher, welcher erst kurz vor Ende Dank einer Aufgabenserie von Oldie Frank Schröder in eine 24:23 Führung umgewandelt werden konnte. Leider fehlte am Ende das Glück, so dass der erste Satz an den Gast aus Oberwiesenthal ging. Im zweiten und dritten Durchgang knüpfte Sayda leider an die schlechten Leistungen der Vorwochen an. Die Annahmen waren stellenweise katastrophal; der Gegner punktete allein durch Aufschläge. An einen Spielrhythmus war gar nicht zu denken. Der Block wies zu großen Lücken auf und auch im Angriff konnten keine klaren Aktionen erspielt werden. Nach nicht mal einer Stunde Spielzeit konnte der Oberwiesenthal einen ungefährdeten 3:0 Erfolg gegen einen desolat spielenden SSV einfahren. Ein Blick in die Gesichter der Spieler reichte aus, um zu erkennen, dass die Ratlosigkeit über die derzeitigen Leistungen groß war. Meilenweit von den Ergebnissen der Hinrunde entfernt, suchte man nach Erklärungen für das Desaster. Aber woran liegt es? Kaltofen & Co. viel es sichtlich schwer sich für die die zweite Partie gegen den Hennersdorfer SV zu motivieren. - hier zurück zum Anfang


10. Spieltag am 27.01.2008


1.VV Freiberg - SSV 1863 Sayda 3:1 (17:25, 25:15, 25:23, 27:25)



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Ein kompetenter Sportjournalist pflegt in seiner Arbeit eine objektive Berichterstattung, um durch qualifizierte und vor allem sachliche Analysen dem Leser einen guten Gesamteindruck über das Wettkampfgeschehen zu vermitteln. Dieses Primat jedoch wird im Folgenden einer eher subjektiven Sicht im Stil eines Protokolls weichen. Ziel ist es, den Blick in den Gefühlszustand eines Sportlers aufzuzeigen, während dieser seiner Berufung als Volleyballer nachkommt. Getreu dem Motto: "Die Gedanken sind frei." 1.VVF - 1.ASV Annaberg 2:3, ca. 12:00: Wurde ja auch höchste Zeit, dass das Spiel zu Ende ist. Meine Güte, haben sich die Annaberger angestellt…das war ja Volleyball zum abgewöhnen. Die können froh sein, dass die das Ding nicht noch verloren haben. Aber was kümmert mich fremdes Elend. Ich geh jetzt erstmal in die Kabine mein Trikot überstreifen. Ca.12:19 Uhr: Ich spiel mich mit dem Meyer Heiko ein…ä bissl rumdalln halt…aber macht Spaß…hab ein gutes Gefühl, denn auch die anderen Kollegen machen sich ordentlich warm. Ich spüre heute geht was. Ca. 12:45 Uhr:Komme beim Einschlagen nicht richtig in Fahrt…wie ein nasser Sack hüpfe ich am Netz rum…das muss besser werden. Der Gegner scheint dagegen recht gut drauf zu sein. Wo nehmen die nur die Moral her bei 0 Siegen? Ca. 13:00 Uhr: HEY! SUPER! Wir kommen immer besser ins Spiel. Am Anfang zwar gleich 1:5 zurück, aber jetzt läufts wie geschmiert. Der Konrad zeigt Mut…seine Sprungangaben kommen mit einem ordentlichen Drive…und der "Lange" macht sich prima als Coach. Ich glaube er hat seine Bestimmung an der Linie gefunden. Etwas später: YEAHI!!! Ersten Satz gewonnen. Das ging recht flott. Der Schröder Frank mit einer tollen Angriffsquote von 100% über die Mitte. WELTKLASSE! Auch sonst stehen wir in der Defensive super. Erneut etwas später: Was`n jetzt los??? Wir kriegen nix mehr hin… Den 2. Satz mit 10 Punkten Differenz abgegeben. Peinlich, peinlich. Ein Rückfall in alte Zeiten, oder wie? Meine Annahmen sind eine glatte Katastrophe. Über außen haben wir plötzlich keine Durchschlagskraft mehr. Sind die so gut oder sind wir zu schlecht? Keine Zeitangabe, weil ich das Gefühl dafür verloren habe: Die blocken alles weg…und der Lange? Der knallt die Dinger dauernd gegen eine VVF-Wand. Oh weia….die Zuspiele vom Meyer Heiko waren auch schon mal besser…obwohl…ich komme mit seinen Pässen zurecht. Aber was ist mit dem? Ich glaub, ich muss den jetzt mal aufrütteln…mmmh….irgendwie ist der aber nicht anwesend. Wir machen einfach keine Punkte über die Position 4….och nöö….jetzt wird das hier auch noch ne enge Geschichte… HILFE, wo bin ich?DAS IST NICHT DRINNE!!! ICH RAFF DAS NICHT…wie um alles in der Welt verspielen wir eine 20:15 Führung? Das geht doch gar nicht. Die Freiberger kotzen mich mit ihren blöden Blockerfolgen an…dauernd knallt so ein Scheißball in unser Feld zurück. Wir spielen heute aber auch durchsichtig. Überhaupt nicht variabel…und leider auch kein Aufbäumen der Mannschaft erkennbar…die Atemübungen in der Auszeit bringen nix. Was läuft hier falsch??? Schröder Frank zeigt mir mit dem Finger auf den Lippen, dass ich jetzt nicht rummotzen solle. Er scheint zu merken, dass es in mir kocht… Schlusspfiff:Auch das noch! Jetzt hat sich die gesamte Welt gegen uns verschworen. Der Schiri pfeift einen Ball als übergelangt gegen uns. DAS WARS! Freiberg feiert seinen ersten Sieg seit der Entdeckung Amerikas…und das ausgerechnet gegen uns. Aber letzten Endes völlig verdient. Wie die sich gepusht haben…Kompliment! Ich will jetzt nur noch in die Kabine…Bierchen trinken…und am liebsten mit dem Volleyball aufhören…ROTZ!!! Kurz vor 15:00 Uhr, ich komme wieder zu mir: Ich bin in Gedanken versunken. Ich stelle mir schon das Gesicht vom Haußmann Udo vor, wenn der das Ergebnis liest…wer den Schaden, hat brauch für den Spott nicht zu sorgen…unsere kurze mannschaftsinterne Diskussion über das Spiel ist längst verstummt…der Humor ist zurückgekehrt. "Das war ein Schuss in den KALTOFEN", sacht Kalt unter der Dusche…recht hat er! Ich hoffe nur, dass wir nächste Woche uns gegen den HSV und Oberwiesenthal zusammenreißen…in diesem Sinne: "HÄÄDORSCHDORF, DIDD, DIDD, DIDD!!!" Für den SSV spielten: 1 Jörg Preißler, 2 Torsten Gläser, 4 Konrad Schröder, 5 Frank Schröder, 6 Lars Kaltofen, 7 Heiko Meyer, 8 Norman Lieberwirth, 9 Danny Braun, 10 Peter Wolf Bericht: Norman Lieberwirth - hier zurück zum Anfang


9. Spieltag am 12.01.2008


TSV Electronic Gornsdorf - SSV 1863 Sayda 3:1 (18:25, 25:22, 25:19, 25:23)


Klassischer Fehlstart

Mit leeren Händen kehrten am Samstag die Männer vom SSV Sayda vom Gastspiel in Gornsdorf zurück. Beim Tabellensiebten der Bezirksklasse Chemnitz konnte leider an die Ergebnisse der Hinrunde nicht angeknüpft werden.
Zu Beginn der Partie gelang es zunächst den Gastgeber auf Distanz zu halten. Über die Stationen 8:2 bzw. 18:10 konnte Sayda im ersten Satz davonziehen. Kleine Unsicherheiten in der Annahme konnten durch gute Aktionen am Netz kompensiert werden, so dass der erste Durchgang mit 7 Punkten Differenz gewonnen wurde. Im zweiten und dritten Satz jedoch kippte die Begegnung. Viele Missverständnisse im Spielaufbau und im Angriff führten zu Punktverlusten. Jörg Preißler, normalerweise eine Bank auf der Position 4, fand nicht zu gewohnter Angriffsstärke, was nicht unbedingt mit der niedrigen Hallendecke zusammenhing. "Wenn Du ohne Training das erste Mal nach vier Wochen spielst, kann nicht alles funktionieren", resümierte der Kapitän mit einem Schulterzucken. Aber auch das Blockspiel blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Gornsdorf konnte, unterstützt von haarsträubenden Annahmeschwächen des SSV, mit den Aufschlägen punkten. In den Auszeiten drohte die Stimmung innerhalb der Mannschaft ins Bodenlose abzudriften. Überhaupt war ein Aufbäumen nach Rückständen kaum zu erkennen. Mit Konrad Schröder und Markus Gläser und der damit verbundenen Hoffnung, durch frischen Wind das Spiel herumzureißen, ging der SSV in den vierten Satz. Zunächst schienen sich die Einwechslungen auszuzahlen; vor allem in den Aufschlägen zeigten die Saydaer mehr Risiko. Aber durch Unachtsamkeiten bei der Ballannahme konnte ein Vorsprung nie herausgespielt werden. Da nützten auch beim Stand von 20:23 drei erfolgreiche Sprungangaben in Folge nichts, um am Ende die 1:3 Niederlage abwenden zu können.
Sayda bleibt dennoch in der Tabelle weiterhin auf dem 2. Rang, da auch der Oberwiesenthaler SV in Annaberg patzte. Im Hinblick auf die nächste Auswärtsaufgabe muss der SSV noch einige Hausaufgaben erledigen, damit am 27.01. beim noch sieglosen Tabellenletzten 1.VV Freiberg nicht erneut eine Pleite eingefahren wird.

7.Saisonspiel

7/8. Spieltag am 08.12.2007 SSV 1863 Sayda - TSV Einheit Claußnitz 3:1 (24:26, 25:18, 25:19, 25:21) Schlecht gespielt und trotzdem gewonnen. 1.Spiel: Was für eine Freude, dass das Wochenende beginnt! Die ganze Zeit freut man sich auf ein wenig sportliche Abwechslung; hängt doch der eine Tag für Tag in der Bank eines Unihörsaals und lauscht der Wissenschaft oder fummelt der andere im Mundwerk eines Patienten rum. Die Saydaer Volleyballer, begleitet von Optimismus und Wiedergutmachung, wollten gegen Claußnitz und Annaberg den Beweis liefern, dass der bisherige Saisonverlauf kein Zufall gewesen ist. Kurz vor dem Betreten der hiesigen Umkleidekabine empfing der Mannschaftsleiter Lars Kaltofen die Mitspieler mit einem süffisanten Lächeln und tat die Mitteilung kund, dass der 1.ASV Annaberg via Telefon verlauten ließ, dass das Team nicht komplett sei. Lange Gesichter bei den Gastgebern zeugten nicht von heller Begeisterung über einen Kampflossieg. Nachdem der kleine Zeiger auf der Hallenuhr mehr als zwei Runden zurücklegte und Annaberger Spieler nicht zu sehen waren, entschlossen sich die Teams von Sayda und Claußnitz die Partie unter der Regie des SSV-Schiedsrichter-Duos Schröder/Herklotz zu bestreiten. Der erste Durchgang riss den imaginären Beobachter nicht von der Sitzfläche. Der Bezirksligaabsteiger wusste am Netz nicht so richtig mit dem Ball umzugehen. Immer wieder versuchten die Gäste die Bälle über oder neben den Block in das SSV-Feld zu "legen". Sayda stand dieser unattraktiven Spielweise in nichts nach. Da wurden die einfachen Punkte am Netz vertändelt, klare Angriffsaktionen blieben aus. Einzig Konrad Schröder, für den etatmäßigen Kapitän Jörg Preißler in die Anfangsformation gerückt, konnte mit seinen guten Angriffen über die Außenposition ein paar Abdrücke auf dem gegnerischen Parkett hinterlassen. Ansonsten bleib die Mannschaft hinter den spielerischen Erwartungen zurück. Und weil Sayda kein schlechter Gastgeber sein wollte, schenkte das Team den ersten Satz mit 24:26 an Claußnitz. In den zweiten Durchgang starteten die SSV-Spieler besser. Endlich gelangen auch die Angriffsaktionen über den Mittelblock, ein flüssiges und variables Spielgeschehen blieb jedoch nur Stückwerk. Dennoch gelang der 1:1 Ausgleich. Im dritten Satz schien die Partie wieder arm an Höhepunkten zu werden, da Claußnitz in der Annahme große Probleme hatte. Mit 25:19 konnten die Saydaer auch diesen Durchgang für sich entscheiden. Wer aber nun glaubte, dass die 2:1 Führung dem SSV-Spiel Sicherheit gab, der irrte. Da half es auch nicht, dass mit der Zeit eine paar interessierte "Spielereltern" in die Halle kamen. um die Bemühungen ihrer Söhne zu begutachten. Die Aktionen auf dem Feld waren größtenteils Zufallsprodukte. Es gelang nicht mit dem bewährten Blockspiel gegen die recht angriffsschwachen Gäste zu punkten. So sorgten zwei Fehler der Claußnitzer für die Entscheidung: Nach einem langen Ballwechsel konnte der ehemalige Bezirksligist den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Der Saydaer Mittelblock musste nur die Hände über das Netz strecken, von dort prallte das Spielgerät in das Feld zurück. Der anschließende Matchball war an Kuriosität nicht zu überbieten. Das Zuspiel auf SSV-Seite wurde eher mit einem Armzug als einem Angriffsschlag notdürftig in die andere Hälfte gespielt. Die verdutzten Gäste jedoch sahen nur noch zu, wie der Ball langsam zu Boden fiel... Mit 3:1 schlug der Tabellenzweite in einer insgesamt niveauarmen Partie den Gast aus Claußnitz. Auf beiden Seiten häuften sich Fehler, jedoch ist es vor allem der Angriffsschwäche der Gäste zu verdanken, dass der SSV 1863 Sayda letztlich ungefährdet die Begegnung gewann. Weil Spieler des 1.ASV Annaberg auch gegen 16:00 Uhr nicht in der Halle auszumachen waren, konnte sich der SSV über ein 3:0 Kampflossieg freuen. (Ist ja für die Jungs nichts Neues…) Mit 12:2 Punkten (die Wertung des Spiels gegen den Oberwiesenthaler SV steht noch aus) bleiben die Volleyballherren aus Sayda dem Spitzenreiter TSV Zschopau auf den Fersen und sind nach dem Ende der Hinrunde die Überraschung in der Staffel 3 der Bezirksklasse Chemnitz. Für den SSV standen im Aufgebot:: 1 Jörg Preißler, 2 Torsten Gläser, 4 Konrad Schröder, 5 Peter Wolf, 6 Lars Kaltofen, 7 Heiko Meyer, 8 Norman Lieberwirth, 9 Danny Braun, 10 Markus Gläser

SSV 1863 Sayda - 1.ASV Annaberg --- 3:0 (25:0, 25:0, 25:0) 2. Spiel: Der 1.ASV Annaberg trat auf Grund von personellen Problemen nicht an. Bericht: Norman Lieberwirth


5. Spieltag am 02.12.2007 TSV Zschopau - SSV 1863 Sayda 3:0 (25:12, 25:12, 25:20) Annahmen sind alles - eine ordentliche Hallendecke auch. Der Advent ist für die Menschen eine schöne Zeit. In sämtlichen Gemeinden des Erzgebirges trifft man sich beim "Pyramidenanschupsen" oder zum gemütlichen Glühweintrinken im Ortszentrum. Bevor auch die Volleyballer des SSV 1863 ähnlichen Genüssen frönen konnten, mussten sie zum Spitzenspiel nach Zschopau reisen. Bis auf Torsten Gläser konnte die Mannschaft vollzählig antreten. Nachdem im ersten Spiel der Gastgeber TSV Zschopau den 1.ASV Annaberg mit 3:1 vom Platz fegte, richteten sich nun die Augen der Spieler auf das Match gegen den Bezirkspokalsieger 2007. Schon beim Einschlagen wurde dem Team aus der Bergstadt deutlich, dass nur mit enormer Anstrengung die Angriffe des TSV unterbunden werden konnten. "Vor allem müssen wir in der Annahme sicher sein, warnte Kapitän Jörg Preißler. Vom ersten Aufschlag weg hagelten die wuchtigen Sprungangaben der TSV-Spieler auf die Unterarme der Saydaer nieder. Es dauerte einige Zeit bis überhaupt eine erfolgreiche Annahme zu einem einigermaßen guten Spielzug führte. Doch da stand es bereits 9:2 für den Favoriten. Gelang ein Punkt dem SSV, dann nur mit etwas Glück und dem wachsamen Auge des Schiedsrichters. Eh sich die SSV-Spieler versahen, ging der erste Durchgang mit 12:25 deutlich in die Binsen. Der zweite Satz fühlte sich nicht viel besser an, im Gegenteil: Die Zschopauer knallten nach Belieben die Angaben weiter in das Saydaer Spielfeld. Vor allem Rico Knöbel (TSV) sorgte mit seinen dynamischen Angaben bei den Zuschauern für Aufsehen. Bei einem Blick nach wenigen Minuten auf die Anzeigetafel bleib den Gästen die Spucke weg: 21:4 (!!!). Völlig ratlos standen die SSV-Akteure da. Auch die Spielerwechsel, die allesamt die Mannschaft nicht stabilisieren konnten, brachten nichts ein. Voller Hohn spottete ein Zschopauer Zaunengast, dass "Sayda lieber gleich aufgeben möge." Doch das Sextett aus der Bergstadt bewies Moral. Immerhin kämpften sie sich auf ein 12:25 heran. Bevor es in den dritten Satz ging, klatschten sich die Spieler ab und machten sich gegenseitig Mut. Und plötzlich lief es eindeutig besser. Mit einer gelungen Blockaktion sprang eine 4:1 Führung heraus. Im Verlauf des Satz konnten die Saydaer endlich dem Spitzenreiter Paroli bieten. Bis zum 20:20 war der 3. Durchgang völlig offen. Bis….ja bis wieder einer der starken Zschopauer Aufschlagspieler in Person von Hendrik Richter dem Spiel ein kurzes und schmerzloses Ende bereitete: Alle 5 Annahmen endeten entweder im Saydaer Spielfeld, an der Decke oder an einem zusammengerollten "Vorhang", welcher dummerweise so dämlich am Hallendach angebracht war, dass diesen zu ungunsten des SSV mehrere Bälle "streiften". (PS: Keine Vorwurf an den TSV, die haben die Halle ja nicht konstruiert.) Am Ende wurde der SSV deutlich mit 0:3 deutlich in die Schranken gewiesen. Gegen die herausragenden Angaben des TSV konnte an diesem Sonntagmittag kein Mittel gefunden werden. Dennoch muss man den Jungs ein Kompliment machen. Sie haben sich vor allem im dritten Satz nicht aufgegeben und konnten mit erhobenem Haupt das Feld verlassen. Der TSV Zschopau unterstrich mit dieser tollen Leistung seine Aufstiegsambitionen. Für Sayda geht es zum Abschluss der Hinrunde am kommenden Wochenende gegen den 1.ASV Annaberg und TSV Einheit Clausnitz. Darum heißt es jetzt: Mund abwischen und am Samstag neu angreifen! Für den SSV wehrten sich in Zschopau tapfer: 1 Jörg Preißler, 4 Konrad Schröder, 5 Frank Schröder, 6 Lars Kaltofen, 7 Heiko Meyer, 8 Norman Lieberwirth, 9 Danny Braun, 10 Markus Gläser Bericht: Norman Lieberwirth


4. Spieltag am 10.11.2007

SV PAMA Freiberg - SSV 1863 Sayda 2:3
(19:25, 25:20, 21:25, 26:24, 16:18)

Auf Messers Schneide
Der Sport im Allgemeinen ruft beim Betrachter immer unterschiedliche Reaktionen hervor. Ob Boxen, Fussball oder Tennis: jeder Zuschauer fühlt mit seinen Lieblingen mit und vergisst manchmal seine gute Erziehung. Da lassen sich Väter im Stadion zu verbalen Entgleisungen ("Was bist Du denn für ein Vollpfosten!") hinreißen, wenn der Ball aus zwei Metern über die Querlatte bugsiert wird. Die Damenwelt kaut nervös auf den frisch lackierten Fingernägeln, während Wladimir K. in der 12. Runde des WM-Kampfes die allerletzten Reserven mobilisiert. Beim Volleyball, der leider bei vielen der männlichen Bevölkerung zu unrecht als "Affentennis" verschrien ist, gibt's die ganzen Emotionen in etwas anderer Ausführung auf dem Parkett. Das liegt vor allem daran, dass die Unterstützung von den Rängen recht mau ausfällt. Den Thriller zwischen PAMA Freiberg und dem SSV 1863 Sayda haben leider die meisten verpasst…

Das Spiel im ersten Satz begannen die Saydaer mit der erfolgreichen Aufstellung aus der Begegnung mit dem Hennersdorfer SV. Nach dem ersten Ballwechsel ließen die Gelb-Blauen keinen Zweifel aufkommen, dass sie hier gewinnen wollten. Mit einer überragenden Blockarbeit und variablen Angriffspiel zogen die SSV-Männer schnell auf 2:8 bzw. 10:19 davon. PAMA kam überhaupt nicht ins Spiel. Nur gegen Ende des ersten Satzes ließ der Gastgeber über den Mittelblock sein Können ansatzweise aufblitzen. Am Ende lag der SSV mit 19:25 vorn. Der zweite Satz gestaltete sich ähnlich, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Jetzt übernahm PAMA die Initiative, wobei der Vorsprung im Verlauf nicht mehr als 2 Punkte betrug. Nur in den letzen Minuten des 2. Satzes setzten sich die Kreisstädter klar mit 25:20 durch. Im dritten Durchgang stabilisierte sich die Mannschaft um Kapitän Jörg Preißler wieder und konnte diesen mit 25:21 zum 2:1 verbuchen. Der anschließende Satz erhöhete langsam aber sicher das Adrenalin bei allen Beteiligten deutlich. Keiner der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen, erst gegen Ende konnten die Saydaer ein kleines Polster schaffen. Beim Stand von 23:24 gab es sogar Matchball, doch der vermeintlich letzte PAMA-Angriff kratzte die Außenlinie. Damit die Spannung erhalten blieb, sorgte der Gastgeber noch mit zwei weiteren Punkten für das 26:24 und somit für den 2:2 Ausgleich. "Das Ding haben wir verspielt", resümierte Jörg Preißler.

Die Verunsicherung über den knapp verpassten Sieg nahmen die SSV-Männer in den alles entscheidenden 5. Durchgang. Die Annahmen waren mehr als wackelig; mit sehr guten Sprungangaben setzte PAMA die Gäste unter Druck. Beim Stand von 8:4 für Freiberg wurden die Seiten gewechselt. Jetzt schien bei Sayda gar nix mehr zusammenzulaufen. Hängende Köpfe, verzweifelte Gesichtsausdrücke und gelegentliches Gemurre beschrieben das Auftreten. Beim Stand von 11:5 für den Gastgeber nahm der Kapitän eine Auszeit, appellierte an die Moral und forderte die Mannschaft auf, positiver aufzutreten. Zudem kam für Torsten Gläser Routinier Frank Schröder ins Team.
Ein kurioser Ballwechsel sollte die Wende einleiten: Nach einer verunglückten Annahme und einem durchwachsenen unteren Zuspiel, "schaufelte" der Eingewechselte Schröder irgendwie den Ball in die andere Hälfte, vorbei an den verdutzten PAMA-Spielern. Punkt für Punkt arbeiteten sich die Gäste heran, bis beim Stand von 14:13 die Freiberger Spielball hatten. Der anschließende Angriff von Jörg Preißler war nach Meinung des Schiedsrichters im Aus und die Freiberger jubelten schon. Doch der Linienrichter hatte schnell angezeigt, dass der Ball im Feld gelandet war. Der Zschopauer Referee revidierte zur Erleichterung des SSV seine Entscheidung, neuer Spielstand:14:14. Bei den nun folgenden Ballwechseln entschieden mehr und mehr die Pfiffe des Unparteischen. Erst wurde ein Block von Preißler als übergelangt, dann ein PAMA-Spielzug wegen technischer Ausführung ("gehoben") aberkannt. Bei diesem Durcheinander gelang es Sayda dennoch, beim Stand von 17:16 Satz- und Spielball zu erhalten. Nach einem guten Angriff von Lars Kaltofen brachte PAMA den Ball nicht unter Kontrolle, so dass der Freiberger Zuspieler den Ball nur noch gegen die Hände eines Saydaer Blockspielers drücken konnte. Von dort fiel dieser in das verwaiste PAMA-Feld zurück….AUS AUS AUS!!! Jubelnd warfen sich die Spieler zu Boden und tanzten anschließend ausgelassen im Kreis. Mit etwas Glück, aber enormern Einsatzwillen am Ende des fünften Satz, gewann der SSV 1863 Sayda das 5. Saisonspiel hintereinander!

Durch diesen Auswärtserfolg bleiben die SSV-Männer auch weiterhin ganz vorn in der Bezirksklasse dabei und freuen sich nun auf das Topspiel am 02.12.2007 in Zschopau beim Bezirkspokalsieger.


Für den SSV reisten in die Kreisstadt: 1 Jörg Preißler, 2 Torsten Gläser, 4 Konrad Schröder, 5 Frank Schröder, 6 Lars Kaltofen, 7 Heiko Meyer, 8 Norman Lieberwirth, 9 Danny Braun, 10 Markus Gläser

Bericht: Norman Lieberwirth



3. Spieltag am 03.11.2007

Oberwiesenthaler SV - SSV 1863 Sayda 0:3

Ein Ausflug auf den Fichtelberg
Nach knapp drei Wochen Wettkampfpause reiste die Herrenvertretung des SSV 1863 Sayda am Samstagmittag nach Oberwiesenthal, um gegen den OSV die Tabellenführung (Klingt komisch, ist aber so) zu verteidigen. Nach gut 80 Kilometern Fahrt mit beschlagener Frontscheibe durch nasskaltes trübes Wetter erreichten die Athleten den Spielort im grünen Areal von Oberwiesenthal. Dass die Jungs erst kurz vor Anpfiff eintrafen, sollte nicht weiter von Bedeutung sein, denn das erste Spiel an diesem Nachmittag musste lediglich als Schiedsgericht zwischen dem 1. ASV Annaberg und dem Gastgeber geleitet werden. Beide Kontrahenten sorgten dabei nicht gerade für ein berauschendes und ansehnliches Spiel; die Partie war bis in den fünften Satz relativ offen, wobei oft Glück statt Können für die Punkte sorgte. Am Ende sprang für den OSV ein knapper 3:2 Erfolg heraus; die Annaberger hatten sich durch viele kleine Fehler in der Annahme die berühmte Butter vom Brot nehmen lassen.
Doch nun sollte der Auftritt des SSV folgen. In Trainingsanzügen und mit Bällen "bewaffnet" sollte nun die Erwärmung beginnen. Doch nach nur wenigen Minuten verließen die Saydaer das Spielfeld, sammelten die Bälle ein und gingen zurück in die Kabine. Das Spiel Oberwiesenthaler SV vs. SSV 1863 Sayda FIEL AUS!!! Was war passiert?
Während des Spiels OSV gegen Annaberg lief der Mannschaftsleiter der Gastgeber aufgeregt durch die Halle. Hier ein kurzes Telefonat, da ein kurzes Gespräch mit SSV-Kapitän Jörg Preißler. Und zwischendurch hatte der umtriebige OSV-Käpitän noch sein Team zu unterstützen. Ein ruhiges Wochenende sieht anders aus. Nach dem Ende der Partie kam langsam Licht ins Dunkel und auch die restlichen Spieler vom Tabellenführer wurden in eine äußerst vertrackte Situation eingeweiht: Irgendjemand vom Olympiastützpunkte in Oberwiesenthal hatte die Hallenzeiten falsch ausgelegt. Für 16:30 Uhr hatte eine Sportgruppe aus Köln die Halle gemietet, obwohl das zweite Spiel des Tages noch nicht mal angepfiffen wurde. Ein Blick auf die Uhr machte jedem Spieler deutlich, dass die Begegnung in nur 20 Minuten nicht ausgeführt werden konnte. Nach kurzer Diskussion kam es zu der Entscheidung, dass das Spiel Oberwiesenthal gegen Sayda ausfällt und die Punkte (wahrscheinlich) dem Spitzenreiter zugeschrieben werden. Natürlich rissen die Saydaer vor Freude die Arme nicht in die Luft. Viel lieber hätten sie den Nachmittag ihr sportliches Können unter Beweise gestellt und dem Gegner gezeigt, dass man nicht zufällig auf dem 1. Platz steht.
In der Kabine, die durch den Andrang von Spielern aus Annaberg und Sayda wie eine Sauna dampfte, wurden Trikots und Hosen feinsäuberlich zusammengelegt und für den kommenden Spieltag in die Sporttaschen verstaut. Der angerissene Nachmittag wurde mit einem kurzen Ausflug nach Böhmen fortgesetzt. Auf dem Weg vom Erzgebirgskamm bis zum Grenzübergang Reizenhain stattete der alte und neue Spitzenreiter einem kleinen Lokal einen Besuch ab. Nach einem zünftigen Abendbrot und einem preiswerten Tankstopp, ging es über die B 101 nach Hause zurück.

Fazit: Über 160 Kilometer für ein Auswärtsspiel zurückgelegt, dass nicht stattfand und trotzdem 2 Punkte als Geschenk mitgebracht. Aber so etwas ist in den Niederungen der Bezirksklasse Chemnitz möglich. Kommenden Sonnabend dürfte so eine Geschichte ausbleiben. In der Heubnerhalle in Freiberg trifft der SSV auf den drittplazierten SV Pama Freiberg.

Für den SSV im Erzgebirge unterwegs: 1 Jörg Preißler, 2 Torsten Gläser, 4 Konrad Schröder, 5 Frank Schröder, 6 Lars Kaltofen, 7 Heiko Meyer, 8 Norman Lieberwirth, 9 Danny Braun (welcher in O-thal knapp 1,5 Stunden unfreiwillig vor der Halle frische Luft schnappte, weil die Tür zuflog), 10 Markus Gläser


Bericht: Von Norman Lieberwirth



2. Spieltag am 13.10.2007

Hennersdorfer SV - SSV 1863 Sayda --- 0:3 (19:25, 22:25, 22:25)

Die Zuschauer in der Sporthalle der ehemaligen Mittelschule Augustusburg müssen sich an diesem Samstag wahrscheinlich verwundert angeschaut haben, als gegen 15:00 Uhr aus der Kabine des SSV 1863 Sayda lautes Gejohle hervordrang. Im Mannschaftsraum wurden die Gerstensaftflaschen mit beeindruckender Hebeltechnik geöffnet und anschließend zu einem dreifachen "Satz-Ball" emporgehoben. Was war geschehen?
Am 13. Oktober reiste der Tabellenzweite zum Hennersdorfer SV, der Mannschaft, die in der letzten Spielzeit ungeschlagen auf eigenem Parkett geblieben war. Wie Sayda, war auch der HSV mit einem Erfolg in die neue Saison gestartet. Allerdings mussten die Gastgeber auf ihren Stammzuspieler Udo Haussmann verzichten, der aufgrund einer Knieverletzung passten musste.
Das SSV - Sextett begann mit der siegreichen Aufstellung gegen den 1.VV Freiberg. Der erste Satz gestaltete sich recht ausgeglichen, wobei die gefürchteten Angriffe des Gastgebers weitestgehend ausblieben. Die HSV-Spieler blieben ein ums andere Mal am starken Saydaer Block "hängen". Gegen Ende des 1. Satzes setzen die Aufschläge von Lars Kaltofen den Gegner unter Druck, so dass die Hennersdorfer den Spielrhythmus nicht finden konnten. Der 25:19 Satzgewinn für Sayda sorgte für ein erstes Achtungszeichen in der Partie. Im darauf folgenden Durchgang gelang es der Mannschaft um Kapitän Jörg Preißler bis auf 14:8 davonzuziehen. Einige Unkonzentriertheiten in der SSV-Annahme führten jedoch in kürzester Zeit zu einem 14:15 Rückstand. Doch anders als in vergangenen Jahren behielten die SSV-Männer die Nerven und dank einer ausgezeichneten Moral und gelungenen Angriffsaktionen, konnte der zweite Satz schließlich mit 25:22 entschieden werden. Vor dem dritten Satz richteten die Spieler die volle Konzentration nun auf das fast Unmögliche. Wie in den vorangegangen Sätzen, hielten beide Kontrahenten das Spiel offen, obwohl der SSV zu Beginn schnell mit 0:5 zurücklag. Ausschlaggebend für die Aufholjagd waren die variablen Angriffe über Außen, Mitte und Diagonal, die Heiko Meyer einleitete. In den entscheidenden Momenten hatte die Saydaer dann das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Beim Stand von 24:22 für den SSV sorgte eine glückliche Aktion für den wichtigsten Spielzug: Nach erfolgreicher Blockabwehr und dem Zuspiel von Heiko Meyer, landete der Außenangriff von Danny Braun zwar im gegnerischen Block, doch der Ball flog ins Aus.
Riesenjubel brach nach dem Abpfiff auf dem Spielfeld aus; die Spieler sprangen auf dem Feld im Kreis. Der SSV 1863 Sayda hatte die Überraschung geschafft! Durch den unermüdlichen Einsatz und einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der 3:0 Auswärtssieg am Ende auch verdient eingefahren werden.


Mit nunmehr 3 Siegen aus 3 Spielen und 9:0 Sätzen (!!!) wird die Mannschaft am 03. November nach Oberwiesenthal fahren. Vielleicht gelingt es den Saydaer Jungs auch dort den "Bock" umzustoßen; der letzte Sieg in der höchstgelegenen Stadt Deutschlands liegt Jahre zurück.

Im zweiten Spiel des Tages unterlag der HSV nach großem Kampf dem Spitzenreiter TSV Zschopau mit 1:3


Aufstellung SSV:
1 Jörg Preißler, 2 Torsten Gläser, 4 Konrad Schröder, 5 Frank Schröder, 6 Lars Kaltofen, 7 Heiko Meyer, 8 Norman Lieberwirth, 9 Danny Braun.

[Bericht: Norman Lieberwirth]



1. Spieltag am 06.10.2007

SSV 1863 Sayda - 1. VV Freiberg --- 3:0 (25:17, 25:22, 25:19)

1. Spiel: Gegen den "Lieblingsgegner" aus der Kreisstadt (die letzten 4 Begegnungen wurden allesamt gewonnen) begann für die Saydaer der Saisonauftakt. Für Routinier Frank Schröder, der an diesem Tag fehlte, nahm Torsten Gläser die Position des Mittelblockers ein.
Im ersten Satz konnte sich keine Mannschaft bis zum 15:15 absetzen. Das Angriffsspiel der Gastgeber verlief bis dahin recht holprig. Erst mit den Aufschlägen von Lars Kaltofen und Torsten Gläser, konnte die Freiberger in der Annahme entscheidend unter Druck gesetzt werden, so dass der 1. Durchgang relativ deutlich mit 25:17 gewonnen wurde.
Im darauf folgenden Satz gelang es den Gästen das Geschehen am Netz lang offen zu gestalten. In den entscheidenden Aktionen jedoch hatten die Saydaer mit gutem Angriffs- und Blockspiel die Nase vorn. Anschließend sorgten vor allem die Außenangreifer Danny Braun und Kapitän Jörg Preißler ein ums andere Mal mit gelungene Angriffsaktionen für die nötigen Punkte, so dass nach einer knappen Stunde Spielzeit ein verdienter 3:0 Sieg feststand. Während des gesamten Spiels zeigten die Saydaer eine konzentrierte Leistung. Der 1.VV Freiberg konnte nie das Spielgeschehen gestalten; zu bestimmend agierten die Gastgeber auf dem Spielfeld.

SSV 1863 Sayda - TSV Gornsdorf --- 3:0 (25:17, 25:18, 25:21) 2. Spiel Danach kam es zu der Begegnung mit dem letztjährigen Aufsteiger aus Gornsdorf. Die Gäste hinterließen beim Einspielen am Netz einen starken Eindruck. Nur eine Umstellung im Vergleich zum ersten Spiel nahm der SSV vor; für Heiko Meyer rückte Markus Gläser auf der Position des Zuspielers ins Team. Mit variablem Angriffspiel über Außen, Mitte und Diagonal, konnten sich die Saydaer in den ersten beiden Sätzen entscheidend absetzen. Vor allem die gute Annahme führte zu vielen erfolgreichen Aktionen am Netz. Auch im Abwehrverhalten wurde kein Ball verloren gegeben. Auch schien das Glück den Saydaer gewogen zu sein. Mit einer 2:0 Führung ging es in den dritten Satz. Beim Stand von 5:2 für den SSV kam es aufgrund eines Aufstellungsfehlers bei den Gästen zu einer Spielunterbrechung, Nach minutenlanger Diskussion zwischen dem Schiedsgericht und den Gästen konnte das Spiel fortgesetzt werden, wobei die Gornsdorfer nach der unfreiwilligen Pause völlig von der Rolle waren. Mitte des dritten Satzes gelang ihnen zwar der zwischenzeitliche Ausgleich zum 14:14, doch konnten die Saydaer den TSV durch gutes Blockspiel am Ende bezwingen. Der klare 3:0 Erfolg war letzten Endes auch ein wenig schmeichelhaft, da einige strittige Schiedsrichterentscheidungen zu ungunsten der Gäste ausgelegt wurden. --------------------------- Mit diesen beiden Erfolgen im Gepäck geht es nun am kommenden Samstag nach Augustusburg. Vielleicht ist auch beim Staffelsieger von 2007 etwas möglich; schließlich waren die Saydaer die einzige Mannschaft in der vergangenen Hinrunde, die den HSV besiegen konnte. Für den SSV spielten: Jörg Preißler, Torsten Gläser, Markus Gläser, Lars Kaltofen, Heiko Meyer, Norman Lieberwirth, Danny Braun. [Bericht: Norman Lieberwirth]